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MitgliederDie schmerzhaften Lektionen des Tunnelkrieges im Gazastreifen

Seit Ausbruch des atypischen Guerillakriegs 2023 versucht die israelische Armee notwendige Änderungen zu implementieren. Die Frage lautet: Welche Lehren gab der Überraschungsangriff vom 7. Oktober?

Gazastreifen
Blick in einen Tunnel an der Grenze zu Israel. Foto: Dario Sanchez/Flash90

Lektion 1: Der Nachrichtendienst und seine berühmte Einheit 8200 nehmen Änderungen daran vor, wie sie Soldaten aller Dienstgrade für die subtile Fehleinschätzung von Sicherheit sensibilisieren, die durch Jahre relativer Ruhe entstehen kann.

Lektion 2: Die Tunnelkriegführung hat im Gazastreifen eine dominante Rolle. Dies wird auch von anderen Armeen der Welt genau beobachtet.

 

DAS GEBIET

Der Gazastreifen ist nur 41 Kilometer lang und 9 bis 13 Kilometer breit. Gaza ist aufgrund seines weichen Gesteins (im Gegensatz zu dichtem Gestein im Südlibanon) ein Ort, an dem sich leicht Tunnel graben lassen.

Die israelische Armee hatte sich auf Tunnel-Bedrohungslagen vorbereitet und in den letzten zehn Jahren die Tunnelstreitkräfte verdoppelt. Allerdings musste man sich nie zuvor mit dem gesamten Tunnelnetz der Hamas in seiner immensen Größe auseinandersetzen. Die Gesamtlänge des Tunnelsystems betrug vor dem Krieg schätzungsweise 500 bis 600 Kilometer. Es gab mehr als 5000 Einstiege. Nirgendwo sonst existiert ein so ausgedehntes Tunnelsystem unter dicht besiedeltem Gebiet.

Seit Kriegsbeginn wurden viele Kilometer Tunnel aufgeklärt. Die Anlagen wurden möglichst gesprengt oder mit Beton verfüllt. Es ist jedoch offensichtlich,...

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Patrick Callahan

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