Der Arar-Baum hat winzige, schuppenartige Blätter, die mit Salzkristallen bedeckt sind. Seine graue Färbung wechselt im Sommer zu einem gelblichen Ton. Man kann den Baum wegen seines nur geringen Wurzelwerks ohne große Mühe ausreißen. Der Arar – העַרְעָר wird heutzutage mit dem Wacholder (Juniperus) aus der Familie der Zypressengewächse identifiziert. Im Arabischen werden diese Bäume „Arara“ genannt. Das Wort Arar hat als Wurzel ע.ר.ה, was „nackt“, „entblößt“ oder „ausgehöhlt“ bedeutet.
BIBELREFERENZ
Der Prophet Jeremia, der die Vegetation am Toten Meer gut kannte, betrachtete den kargen, scheinbar blattlosen Baum mit seiner grauen Farbe als Symbol für einen leidenden Menschen ohne Hoffnung auf Verbesserung seiner Lebensumstände. Dass er nur wenige Wurzeln hat, macht ihn zum Sinnbild für Gottlose.
„Er war wie ein Arar (עַרְעָר) in der Arawa (Wüste) und wird nicht sehen, dass Gutes kommt, und an dürren Örtern in der Wüste wird er wohnen, in einem salzigen und unbewohnten Lande“ (Jeremia 17,6). In manchen deutschen Bibelübersetzungen wird für Arar das Wort „Entblößter“ verwendet.
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