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Die Weltgeschichte hindurch war das jüdische Volk im Überlebensmodus. Opfersituation und Existenznot sind Erlebensmuster, die wir seit Anbeginn kennen. Immer gab es wenigstens einen Feind, der zerstören wollte. Immer gab es existenzielle Unsicherheit. Selbst das Land Israel war für das jüdische Volk nicht lange ein sicherer Ort. Über alle Generationen hinweg gab es immer einen Punkt, an dem das Gefühl von Sicherheit von dem des Überleben-Müssens abgelöst wurde. „Wir-müssen-das-Land-verlassen-und-auf-Wanderschaft-gehen“ lag immer wieder in der Luft.
So war es auch, wenn wir das Land Israel bewohnten, pflügten wir Felder, bauten Häuser, brachten Kinder zur Welt und kümmerten uns um die nächste Generation.
So war es, wenn wir ein geordnetes Leben führten, Restaurants eröffneten, Zeit am Strand verbrachten, wenn Touristen aus...
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„Und wir werden wieder zu Opfern im Überlebensmodus. Mein Herz tut mir weh, während ich dies schreibe.“
„Es ist an der Zeit, Leben und Segen über Tod und Fluch zu stellen.“
Ich frage Adonai nicht mehr, ob das denn nie aufhört.
Hier auf dieser Erde haben wir keine Heimstadt, also lasst uns das tun, was ER uns in seinem Wort gesagt hat. Lasst uns versuchen so treu zu sein wie es uns möglich ist. Durch seinen heiligen Geist ist es möglich, das ER unsere, meine Trauer in ungeahnte Freude verwandeln kann und auch immer wieder macht.
Unserem herrlichen G-TT sei die Ehre dafür.
Baruch ha Shem, Havershalom