Während Juden weltweit Chanukka feiern, das dem Sieg der jüdischen Armeen über die griechischen Besatzer gedenkt, kämpfen unsere Soldaten mit unseren Feinden tief in der Hölle Gazas. Es ist für sie sicherlich eine Erfahrung, die ihr restliches Leben beeinflussen wird und die Chanukka-Feiertage bilden einen passenden Hintergrund für die monumentale Aufgabe der Soldaten.
Wenn sie am Abend in den Ruinen von Gaza die Kerzen der Chanukkia zünden und die entsprechenden Segen und Verse sprechen, kommen sie fast in direkte Berührung mit ihren Vorfahren, die sich vor etwa 2200 Jahren in einer sehr ähnlichen Situation befanden.
Dieses Mal haben die Soldaten in Gaza jedoch ihre Chanukka-Kerzen, die sie daran erinnern, dass Gott auf ihrer Seite steht und dass ihr Kampf heute ebenso ein Kampf des Lichts gegen die Dunkelheit ist.

Die Bilder in den sozialen Medien von Chanukka-Leuchtern in Gaza verdeutlichen diesen Kampf zwischen Gut und Böse: Wo israelische Soldaten Kerzen zünden, hat das Volk Gottes gegen Seine Feinde gesiegt. Langsam und mit schmerzlichen Verlusten breitet sich Licht in der Dunkelheit Gazas aus.
Genauso wie die Makkabäer, werden unsere heutigen Soldaten Geschichte schreiben. Es wird in Israel einen Gedenktag für das Massaker am 7. Oktober geben, der möglicherweise mit einem Freudentag verbunden wird, der an den Sieg gegen unsere Feinde erinnert, der dem Land Frieden im Süden, Osten und Norden brachte.

Jüdische Feiertage repräsentieren bestimmte Energien, die zu diesen Zeiten aktiv sind, denn die Geschichte entwickelt sich wie eine Spirale weiter. Chanukka vor 2200 Jahren gleicht dem heutigen Chanukka und genauso wie damals kämpft das jüdische Volk ums Überleben.
Ebenso entspricht der Simchat-Thora-Feiertag vom 7. Oktober dem gleichen Tag vor tausenden von Jahren. Am Simchat Thora feiern Juden den Abschluss der jährlichen Thoralesung und den Beginn des neuen Zyklus. Vielleicht symbolisiert Simchat Thora vom 7. Oktober das Ende eines alten Israel und die Geburt einer neuen Nation, die es wagt, trotz internationaler Kritik das Richtige zu tun.
Der nächste jüdische Feiertag ist Tu Bischvat am 25. Januar. Der Tag markiert das Neujahr der Bäume und er steht für Erneuerung und Wiedergeburt. Das ist in etwa die Zeit, die unsere Armeeführung für das Ende der Offensive im Gazastreifen ansetzt.
Auf Purim müssen wir dieses Jahr bis zum 23. März warten, aber der Tag, an dem wir unseren Sieg über Amalek und die Perser feiern, wird kommen.





Gott erlöse Israel von all seinen Nöten
und vernichte all seine Feinde!
„Vielleicht symbolisiert Simchat Thora vom 7. Oktober das Ende eines alten Israel und die Geburt einer neuen Nation, die es wagt, trotz internationaler Kritik das Richtige zu tun.“
Das ist ein sehr guter Satz.
Möge Adonai euch ein sehr gutes Gelingen schenken.
Baruch ha Shem – gepriesen sei der HERR