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Israelische Retter verlassen aus Sicherheitsgründen die Türkei

Die 25 Freiwilligen der United Hatzalah wurden aufgrund der Bedrohung mit dem Privatjet von Dr. Miriam Adelson nach Israel zurückgeflogen.

Rettungskräfte der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte und der United Hatzalah in Gaziantep, Türkei
Rettungskräfte der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte und der United Hatzalah in Gaziantep, Türkei Foto: United Hatzalah

(JNS) Die in Israel ansässige United Hatzalah beendete am Sonntag ihren Such- und Rettungseinsatz in der Türkei, da eine unmittelbare Sicherheitsbedrohung bestand.

Die Entscheidung erfolgte nach einer Lagebeurteilung unter der Leitung der mehr als 400-köpfigen humanitären Delegation der israelischen Streitkräfte, die letzte Woche nach den schweren Erdbeben in der Türkei und in Syrien, bei denen mehr als 28.000 Menschen ums Leben kamen, in die Türkei entsandt worden war.

Das Team der United Hatzalah wurde mit dem Privatjet von Dr. Miriam Adelson nach Israel zurückgeflogen, da die Bedrohung akut war und andere Flüge nicht zur Verfügung standen.

„Wir wussten, dass die Entsendung unseres Teams in dieses Gebiet in der Türkei, das nahe der syrischen Grenze liegt, mit einem gewissen Risiko verbunden war, aber wir haben die notwendigen Schritte unternommen, um die Bedrohung im Interesse unserer lebensrettenden Mission zu mindern“, erklärte Dov Maisel, Vizepräsident von United Hatzalah.

„Leider haben wir gerade Informationen über eine konkrete und unmittelbare Bedrohung der israelischen Delegation erhalten, und wir müssen die Sicherheit unseres Personals an erste Stelle setzen. Wir sind sehr stolz auf das, was unser Team in nur wenigen Tagen erreicht hat, indem es in Zusammenarbeit mit dem IDF-Heimatfrontkommando, den israelischen Such- und Rettungseinheiten, den örtlichen Rettungskräften und dem Türkischen Roten Kreuz zur Rettung von 15 Personen beigetragen hat. Ich möchte Dr. Adelson dafür danken, dass sie uns geholfen hat, unsere Leute schnell und sicher zurückzubringen“, fügte er hinzu.

United Hatzalah, der größte freiwillige Rettungsdienst der Welt, war mit einem Team von 25 Freiwilligen in der Türkei vor Ort.

Geleitet wurde die Operation von IDF-Major (a.D.) Yossi Cohen, einem Freiwilligen der United Hatzalah, der auch Reservist in der Verbindungseinheit des Heimatfrontkommandos ist. Das Team von Freiwilligen wurde aus einem Pool von 400 Mitgliedern der United Hatzalah ausgewählt, die sich freiwillig gemeldet hatten.

Die israelische Armee hat 230 Medizin- und Notfallexperten entsandt, um ein Feldlazarett in Kahramanmaraş einzurichten, sowie ein 150-köpfiges Such- und Rettungsteam des Heimatfrontkommandos.

Das medizinische Team des Feldlazaretts hat bisher fast 200 Menschen behandelt, darunter auch im Land lebende syrische Flüchtlinge.

Am Freitagabend zogen israelische Rettungsteams einen 9-jährigen Jungen unter einem eingestürzten Gebäude hervor, nachdem er mehr als 120 Stunden lang eingeschlossen gewesen war.

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Israelische Retter verlassen aus Sicherheitsgründen die Türkei”

  1. Serubabel Zadok sagt:

    Die israelischen Soldaten und Helfer müssen leider sehr vorsichtig in der Türkei sein, da es, trotz der Hilfe die sie dort leisten, dort Menschen gibt, die sie tot sehen wollen.

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