Das Alijah-Ministerium hat am Mittwoch die neusten Zahlen der Einwanderer bekannt gegeben. Die jüdische Einwanderung nach Israel sei im Jahr 2021 trotz der COVID-bedingten Reisebeschränkungen um 30 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen, hieß es.
Einwanderungsministerin Pnina Tamano-Shata berichtete, im Jahr 2021 seien rund 27.000 jüdische Einwanderer nach Israel gekommen, ein beachtlicher Anstieg im Vergleich zu den 21.000 im Jahr 2020.
Aus den USA kamen 4000 Juden, ein erfreulicher Anteil, da es sich um die größte Zahl an Einwanderern seit 1973 handelt, so das Ministerium. In Frankreich packten 3500 ihre Koffer, ein Anstieg von 40 % im Vergleich zu 2020. Etwa 7500 Juden wanderten aus Russland ein, ein Anstieg von 10 % gegenüber 2020, etwa 3000 kamen aus der Ukraine, ein Anstieg von 5 % gegenüber dem Vorjahr.
Trotz des Anstiegs der Zahl der Einwanderungen im Vergleich zu 2020 bleiben die Zahlen dennoch unter denen der Jahre vor der COVID-Pandemie. Seit Beginn der Pandemie Ende 2019 hat Israel strenge Vorschriften eingeführt, die Reisen in und aus Ländern einschränken, die als Regionen mit hohem Infektionsrisiko gelten.
Die Pandemie-Beschränkungen haben zeitweise die Familien vieler Neueinwanderer, die nicht die israelische Staatsbürgerschaft besitzen, an der Einreise gehindert, zum Leidwesen derjenigen, die Geburten, Hochzeiten und andere Familienfeiern feiern.




