Zwischen Heiligem und Profanem

Ein Lied, das die Herzen aller berührt

Hier erleben wir eine charmante Zusammenarbeit zwischen dem ultra- orthodoxen Sänger Shuli Rand und dem säkularen Sänger Amir Dadon. Das Lied berührt die Herzen aller, die sich nach Mitgefühl und Erlösung in ihrer Seele sehnen.

In gewisser Weise sind die beiden Künstler Grenzgänger zwischen heilig und profan. Doch gleichzeitig besteht die Schönheit des Liedes darin, dass sie sich in der Mitte des Weges treffen und zusammen von einer gemeinsamen Wahrheit singen, dass nämlich, welchen Weg auch immer wir gehen, er in keinem Fall ein einfacher Weg ist. Wir sind in Wirklichkeit nie weit voneinander entfernt, so wie das Heilige und das Profane nie völlig frei voneinander sind.

Dies ist ein Lied der Nüchternheit und Identifikation, dessen Melancholie und heilige Aura etwas von der Reise nach Wahrheit, Verständnis und Einheit ausdrückt, über die viele Juden in Israel nachdenken.

Die Stimmen ergänzen sich, und beim Zuhören spürt man, wie das Lied zum Gipfel der Gefühle und zur Begegnung der Herzen irgendwo zwischen dem Heiligen und dem Profanen führt.

 

Zwischen dem Sakralen und dem Profanen

Text: Shachar Hadar
Musik: Amir Dadon

Ich lebe zwischen dem Sakralen und dem Profanen
Mit der Wahrheit, die in mir wütet
Mit tausend Gewohnheiten
Mit jeder Narbe in meinem Gesicht
Gehe ich wieder hinaus, um die Worte zu verstreuen
Zwischen Realität und Wahnsinn kommt alles zu mir zurück
Der Ort, von dem ich kam, hat keinen Frieden
Und diese Reise ist schwer und ein bisschen zu viel für mich
Ich muss da durchwachsen, und das war’s,
ich muss da durchwachsen, und das war’s.

Ich lebe zwischen dem Heiligen und dem Profanen
Zwischen der Wahrheit, die in mir wütet
Mit tausend Gewohnheiten
Mit all der Angst auf meinen Schultern
Ich gehe wieder hinaus, um die Worte zu verstreuen
Zwischen Realität und Wahnsinn, es kommt alles zu mir zurück
Der Ort, von dem ich kam, hat keinen Frieden in sich
Und diese Reise ist schwer und ein bisschen zu viel für mich
Ich muss da rauswachsen, und das war’s,
da rauswachsen, und das war’s.

Bitte, beschütze mich
Damit meine Füße nicht versagen

Zwischen Realität und Wahnsinn kommt alles zu mir zurück
Selbst der Ort, von dem ich kam, hat keinen Frieden in sich
Und diese Reise ist schwer und ein bisschen zu viel für mich
Ich muss aus ihr herauswachsen, und das war’s,
da rauswachsen, und das war’s

Ich lebe zwischen dem Heiligen und dem Profanen.

 

 

 

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