Bisher hat die Hamas jegliche frontale Verhandlungen mit Israelis verweigert, weshalb Vermittler wie Ägypten, Katar, Washington, Europa oder andere Regierungen zwischen den beiden Parteien vermitteln mussten. Die Operation Wächter der Mauern ist vorüber und nun wagen sich die Hamasführer wieder langsam an die frische Luft. Bisher versteckten sie sich in den Bunkern, denn Israel machte der gesamten Hamasführung klar, dass keiner von einer gezielten Tötung verschont bleibt. Die Hamas ist sich derweil unsicher, ob im Rahmen des Waffenstillstands auch eine Einstellung der gezielten Tötungen vom ägyptischen Vermittler garantiert werden kann.
Die Hamas hat verstanden, dass sie nun ihre politische und terroristische Richtung neu überdenken muss. Zum einen muss sich die Hamas mit der syrischen Regierung von Assad in Damaskus versöhnen und zum anderen mit Israel direkt kommunizieren.
Darüber hinaus hat die Hamas große Sorgen, dass westliche Regierungen und pragmatische Regierungen in der arabischen Welt den Wiederaufbau des Gazastreifens nur unter der Bedingung unterstützen, dass die...
Artikel nicht lesbar?
Sie sind bereits Mitglied? Melden Sie sich an, um weiterzulesen.




