MitgliederWill Hamas nun direkt mit Israel reden?

Innerhalb des Hamasregimes im Gazastreifen werden die Stimmen immer lauter, die direkte Verhandlungen mit Israel fordern.

von Aviel Schneider |
Palestinian members of Izz ad-Din al-Qassam Brigades, the armed wing of the Hamas movement seen during a patrol in Rafah, in the southern Gaza Strip on April 27, 2020. Photo by Abed Rahim Khatib/Flash90 *** Local Caption *** חמאס עזה פלסטיני פלשתיני פלשתינאים מצעד נשק יום שנה פלסטינאי סכין חמאס חמושים Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90

Bisher hat die Hamas jegliche frontale Verhandlungen mit Israelis verweigert, weshalb Vermittler wie Ägypten, Katar, Washington, Europa oder andere Regierungen zwischen den beiden Parteien vermitteln mussten. Die Operation Wächter der Mauern ist vorüber und nun wagen sich die Hamasführer wieder langsam an die frische Luft. Bisher versteckten sie sich in den Bunkern, denn Israel machte der gesamten Hamasführung klar, dass keiner von einer gezielten Tötung verschont bleibt. Die Hamas ist sich derweil unsicher, ob im Rahmen des Waffenstillstands auch eine Einstellung der gezielten Tötungen vom ägyptischen Vermittler garantiert werden kann.

Die Hamas hat verstanden, dass sie nun ihre politische und terroristische Richtung neu überdenken muss. Zum einen muss sich die Hamas mit der syrischen Regierung von Assad in Damaskus versöhnen und zum anderen mit Israel direkt kommunizieren.

Darüber hinaus hat die Hamas große Sorgen, dass westliche Regierungen und pragmatische Regierungen in der arabischen Welt den Wiederaufbau des Gazastreifens nur unter der Bedingung unterstützen, dass die...

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