Gestern gedachten die Palästinenser dem 52. Jahrestag des Brandanschlages auf die Al-Aksa-Moschee in Jerusalem.
Zwei Jahre nach dem Sechstagekrieg und der Wiedervereinigung Jerusalems, am 28. August 1969, setzte der australische Staatsbürger Denis Michael Rohan die Al-Aksa-Moschee in Brand. Damit wollte der 28-Jährige Christ eine politische Krise im Heiligen Land auslösen und das Wiederkommen des Messias beschleunigen. Das Feuer in der Moschee verursachte einen großen Schaden. Damals wurde gemeldet, dass jüdische und arabische Feuerwehren gemeinsam den Brand bekämpften.
Am nächsten Tag wurde Rohan in seinem Hotelzimmer in Jerusalem verhaftet. Er erklärte den israelischen Polizisten, er sei der Auserwählte Gottes und habe von Gott den Auftrag bekommen, den jüdischen Tempel zu bauen. Aber um Gottes Erwählung zu beweisen, musste Rohan vorher die Moschee zerstören.
Der junge Christ aus Australien war Mitglied einer evangelischen Freikirche namens „Weltweite Kirche Gottes“ (Worldwide Church of God), die 1933 in Oregon, USA gegründet wurde. Diese Kirche sah, wie viele Theologen in der christlichen Gemeinschaft, in der historischen Wiedervereinigung Jerusalems...
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