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MitgliederWenn Demut stolz macht

Mit Demut kann man auch angeben. Das hört sich dann so an: „Ich bin der Geringste aller Brieder!“

Neujahr
Foto: Israel Heute

Natürlich darf man stolz sein, wenn einem der Kuchen gelungen ist. Natürlich darf man stolz sein, wenn man das Examen bestanden hat. Stolz ist Anreiz für größere Taten. Stolz stiehlt normalerweise Gott nicht die Show, nicht die Ehre.

Dagegen kann zuviel Demut in fromme Arroganz umkippen und ist damit alles Andere als das, was Gott von uns erwartet, denn mit der Demut ist das so eine Sache: Immer, wenn man meint, richtig demütig zu sein, hat man sie wieder verloren, weil sie damit zum unsympathischen Hochmut mutiert ist. Eigentlich darf man selber gar nicht merken, wenn man demütig ist.

Paulus dagegen hatte den Freimut und verkündete in Apostelgeschichte 19, dass „er mit aller Demut unter Tränen und Anfechtungen dem HErrn gedient hat“ und steigert sich in 2. Korinther 11, dass er in „mühevoller und überreichlicher Arbeit auch in Gefangenschaften und unter Schlägen in Todesgefahr war und dabei fünfmal vierzig weniger einen Geißelhieb erhalten...

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Patrick Callahan

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