Es gibt kaum ein mächtigeres Bild als ein totes Kind. Es zerreißt das Herz, macht sprachlos und kann die Meinung von Millionen Menschen verändern. Genau deshalb ist die Frage so verstörend: Was geschieht, wenn das Blut eines Kindes nicht nur betrauert, sondern zur Waffe im Krieg um die Weltöffentlichkeit wird? Israel kennt tote Kinder, weinende Eltern und unermessliche Trauer. Doch im jüdischen Verständnis gehört der Tote nicht der Kamera. Sein Blut schreit zu Gott, nicht nach Einschaltquoten. Und vielleicht beginnt genau hier einer der tiefsten Unterschiede in diesem Krieg.
Es ist eine unbequeme Frage: „Warum sehen wir aus dem israelisch-palästinensischen Konflikt so viele Bilder toter und schwer verletzter palästinensischer Kinder, während vergleichbare Bilder israelischer Opfer sehr viel seltener öffentlich verbreitet werden?“ Der jordanische Autor Danny Burmawi formuliert es in seinem Clip drastisch: „Seit dem 7. Oktober bis heute, eigentlich seit 1948 bis heute, stellt sich eine Frage: Habt ihr jemals ein Video gesehen, in dem ein israelischer Vater neben der blutüberströmten Leiche seines Kindes sitzt, nachdem es bei einem Messeranschlag oder einem...
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