MitgliederWassermangel: Die neue Plage im Nahen Osten

Die aktuelle Wasserkrise im Nahen Osten erinnert an die biblische Erzählung. Aber nun sind die Rollen vertauscht, Israel kann jetzt andere segnen

von Aviel Schneider |
Ein vertrocknetes Flussbett in der iranischen Stadt Isfahan Foto: Shutterstock

Die steigenden Preise für Obst und Gemüse sind nur der Anfang. Wohin man blickt, gibt es Streit ums Wasser, ob im Iran, in Syrien, im Irak oder in Jordanien. Ungenügende Erträge in der Landwirtschaft bringen Mangel an Grundnahrungsmitteln mit sich, wuchernde Wirtschaftskrisen werden zur Bedrohung für die arabischen Regierungen beziehungsweise Diktaturen. In der Region sind wegen Dürre und Wassernot schon kriegerische Konflikte ausgebrochen.

Aus israelischer Sicht hat das Ganze eine besorgniserregende Prognose. Israelische Umwelt- und Sicherheitsexperten nehmen die Katastrophen im Nahen Osten als zunehmend ernster wahr. Das betrifft besonders die Landwirtschaft im Nahen Osten. Isfahan, Irans drittgrößte Stadt, ist zur Kampfarena von Protesten gegen Wassermangel geworden. Der ehemals größte Fluss der Region, der Zayanderud, hat ein trockenes Bett. Teheran unternimmt nichts. Steinewerfende Iraner protestieren seit Wochen, die Polizei schießt scharf. Der globale Klimawandel ist im Nahen Osten eine Plage für die Völker.

Alle israelischen Forschungen und Studien sagen dem Nahen Osten eine gefährliche Dürre voraus. Die wird schlimmer sein als alles,...

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