MitgliederWarum Jordanien sich nicht gegen die israelische Annexion wehren wird

Sollte Israel das Jordantal annektieren, wird Amman die neue Realität akzeptieren und stillschweigend darüber hinwegsehen.

von Rami Dabbas |
Foto: EPA-EFE/AMEL PAIN

Nun, da die Frist des 1. Juli abgelaufen ist, drängt der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu auch weiterhin auf die Annexion des Jordantals und anderer Teile des sogenannten „Westjordanlands“. Und das benachbarte Jordanien führt weiterhin eine breite arabische Opposition gegen diesen Schritt an, die so weit geht, dass sie die Stabilität des israelisch-jordanischen Friedensvertrags gefährdet.

Aber letztlich werden gemeinsame nationale Interessen das Haschemitische Königreich zwingen, die israelische Annexion und die längst überfällige endgültige Festlegung der Ostgrenze des jüdischen Staates zu akzeptieren.

 

Angst vor der Jordanischen Option

Eines der vorherrschenden Argumente gegen die Ausdehnung der israelischen Hoheit auf das Jordantal, ja gegen Trumps „Jahrhundertvertrag“ als Ganzes, ist eine mögliche Destabilisierung Jordaniens. Viele Jordanier sind besorgt, dass die palästinensische Mehrheit im Land die Gelegenheit nutzen wird, die „Jordan-Option“ durchzudrücken, die Jordanien zum palästinensischen Staat machen würde. Letzten Endes aber sind diese Befürchtungen übertrieben.

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