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Warum die UNRWA ein Teil des Problems und nicht die Lösung ist

Ein ehemaliger Bewohner des „Flüchtlingslagers“ Shuafat beschuldigt die internationale Gemeinschaft, die UNO, die UNRWA und die palästinensische Führung, die palästinensischen Flüchtlinge als Geiseln in den Flüchtlingslagern zu halten.

Bassam Eid erklärt in diesem Video, warum die UNRWA nicht die Lösung des Problems, sondern ein Teil dieses Problems sei. Er beschuldigt die internationale Gemeinschaft, die UNO, die UNRWA und die palästinensische Führung, die palästinensischen Flüchtlinge als Geiseln in den Flüchtlingslagern zu halten. Alle scheinen ein Interesse daran zu haben, dass die Palästinenser für ewig den Status des Flüchtlings beibehalten und ihn von Generation zu Generation weiter vererben.

Der vierzigjährige Bassam lebte im „Flüchtlingslager“ Shuafat bei Jerusalem. Sein Großvater und auch sein Vater starben im Flüchtlingslager. Doch er wollte es nicht. So entschloss er sich, das „Lager“ zu verlassen. Und das war ganz einfach, wie er in diesem Video erzählt. Bereits seit 1999 lebt er in einer eigenen kleinen Wohnung außerhalb des Lagers. Dazu brauchte er keine Genehmigungen, denn er hat wie die meisten Bewohner des Flüchtlingslagers einen israelischen Personalausweis und einen jordanischen Reisepass. So brauchte er nur zum israelischen Innenministerium gehen, um seine Adresse zu ändern.

Unter einem Flüchtlingslager versteht man eigentlich etwas ganz anders. Bassam erklärt, dass es Palästinensern im Libanon verboten sei, die Flüchtlingslager zu verlassen. Dazu sei eine besondere Genehmigung der libanesischen Regierung erforderlich. Regelungen wie diese gebe es in Israel nicht.

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Patrick Callahan

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