MitgliederWarum die Annexion ins Stocken geriet

Was geschah nach dem anfänglichen Rummel um die Ausübung der israelischen Souveränität im Jordantal?

von David Lazarus |
Protest gegen Jahrhundertdeal נגד תוכנית המאה דונלד טראמפ מחאה עצרת שגרירות אמריקאית מפגינים להבה Foto: Yonatan Sindel/Flash90

Nach einem Jahr und drei Wahlen gelang es Israel schließlich, während einer Pandemie und des darauf folgenden anhaltenden wirtschaftlichen Zusammenbruchs eine Regierung zusammenzustellen.

Bald darauf präsentierte Premierminister Benjamin Netanjahu zusammen mit dem Parteichef von Blau-Weiß, Benny Gantz, Pläne zur Annexion von Teilen des Jordantals, einem Gebiet, das von den Rechten und vielen linken Befürwortern als wesentlich für die Sicherheit Israels angesehen wird. Der Plan sollte bis zum 1. Juli umgesetzt werden.

Bereits im Januar dieses Jahres enthüllte die Trump-Administration einen Friedensplan, der von der Regierung der USA und Netanjahu entwickelt worden war, nachdem palästinensische Politiker sich geweigert hatten, an den Gesprächen teilzunehmen. In diesem Vakuum ergriff Netanjahu die Gelegenheit, die einseitige Annexion des Jordantals voranzutreiben. Und es sah so aus, als würde der Premierminister dazu in der Lage sein.

Bei so vielen anderen Dingen, mit denen man sich befassen muss, zögern die USA jetzt. Die Pandemie, eine drohende Wirtschaftsrezession, soziale Unruhen und unvorhersehbare bevorstehende Wahlen scheinen dem Drängen des...

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