Gestern ging es in die Negev-Wüste. Die Aufteilung der Olivenhaine 5 und 6 standen auf dem Arbeitsplan. Auf den Feldern 1 bis 4 gedeihen bereits 4.000 Olivenbäume. Auf den neuen Feldern 5 und 6 wurden insgesamt 2.600 Olivenbäume gepflanzt, die wir nun auf die Käufer einteilen müssen. So ging es 6:30 Uhr in Jerusalem los, 9:15 Uhr sind wir bereits bei den Olivenhainen und dem Weinberg angekommen. Dort haben wir erstmal gefrühstückt mit unserem Olivenöl aus der Gegend und dem Rotwein von unserem Weinberg.
Keine Angst, wir waren nicht betrunken und haben die Bäume nicht doppelt gezählt… ???? Nach dieser kleinen Stärkung ging die Zählung der Ölbäume und Aufteilung der Reihen los.

Rami hat die Kennzeichen der Reihen in den Wüstensand fest verankert und ich und Ayala haben gezählt. Die Sonne schien und es wehte ein angenehmes Lüftchen. Nach ca. 3 Stunden waren wir fertig, jetzt können wir bald allen Kunden den genauen Standort ihres Olivenbaumes zuschicken.

Der Ausflug in die Wüste war anstrengend wie erholsam. Die Menschen in der Wüste sind die Ruhe pur. Die Kinder laufen barfuß umher, Mundschutz sieht man nirgends. Eine komplett andere Atmosphäre als in Jerusalem, wo alles hektisch ist und jeder nur auf den anderen schaut, ob er die Maske auch über die Nase hat. Bis auf Vogelgezwitscher und hier und da ein Rascheln in den Büschen hört man dort einfach nichts. Erholung für die Seele!
Nachmittags haben wir uns dann wieder auf den Heimweg gemacht. Nach der Wüstensand-Gegend beginnen Wiesen in allen Grün-Farben, die man sich nur vorstellen kann, gemischt mit ein paar gelben Blümchen. In ein bis zwei Monaten, wenn der Sommer beginnt, wird dieses Gras weg sein und die bräunliche Farbe wird auch dort wieder die Natur beherrschen. Wir haben es derweil genossen!

Helfen Sie, die Wüste weiter zu begrünen
Sichern Sie sich einen Ölbaum auf Ihren Namen im Heiligen Land!

Unser Olivenöl aus der Negev-Wüste
Unser Wüsten-Rotwein




