Die in der Hauptstadt beigesetzten Verstorbenen werden die ersten sein, die nach der Auferweckung der Toten bei der Ankunft des Messias den Tempelberg erreichen.
Wer aus nichtjüdischem Umfeld mit der Verfahrensweise vertraut ist, eine Grabstelle nach Ablauf einer Frist einzuebnen und neu zu belegen, muss bedenken, dass dies im Judentum nicht denkbar ist. Gegen Ende der 1990er Jahre zeichnete sich daher ab, dass es bald keinen Raum mehr für Beisetzungen in Jerusalem geben würde. Die Situation treibt den Preis für eine Grabstelle in der Heiligen Stadt nach oben. Jerusalem benötigt pro Jahr etwa 4400 neue Grabstellen. Es galt also, bezahlbaren weiteren Platz zu gewinnen.
Derzeit entsteht nun unter dem riesigen Friedhof von Givat Shaul auf dem Har...
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