Bild: „Demonstranten“ am Grenzzaun (Foto: Abed Rahim KhatibFlash90)
Auch an diesem Wochenende ist es trotz der vereinbarten Waffenruhe wieder zu Unruhen am Grenzzaun zum Gazastreifen gekommen. Diesmal hatte der als Demonstration angekündigte Protestmarsch den Titel „Freitag von Gaza nach Haifa“ bekommen. Um die 10.000 Menschen waren dem Aufruf gefolgt und versammelten wie jeden Freitag am Grenzzaun.
Wie immer bei den von vielen als „friedlich“ bezeichneten „Demonstrationen“ wurden Reifen angezündet, Steine und Molotow-Cocktails auf die israelischen Soldaten geworfen. Wie immer wurden Frauen und Kinder in die ersten Reihen an den Grenzzaun geschickt, um als menschliches Schutzschilder die Terroristen der Hamas zu schützen.

Während der Unruhen kam eine 21-jährige Araberin, die als Sanitäterin volontierte durch Schüsse der israelischen Armee ums Leben. In den vergangenen Wochen hatte sie während der Unruhen am Grenzzaun Verletzte medizinisch betreut. Die israelische Armee hat mit der Untersuchung der Hintergründe des Vorfalls begonnen. Noch sei nicht klar , ob sie erschossen wurde, während sie mit der medizinischen Versorgung Verletzter beschäftigt war. Es handelt sich um die zweite Frau, die bei den Unruhen am Grenzzaun ums Leben kam.
Während der Unruhen gelang es einem “Demonstranten”, den Grenzzaun zu überqueren, eine Granate niederzulegen, die explodierte, und danach wieder in den Gazastreifen zurück zu kehren. In einem weiteren Vorfall wurden Schüsse auf ein Fahrzeug der israelischen Armee abgefeuert. In beiden Fällen ist auf israelischer Seite niemand zu Schaden gekommen.

Am Samstag versuchte eine Gruppe von Terroristen, den Grenzzaun zu durchbrechen. Sie wurden jedoch von den israelischen Sicherheitskräften gesehen, die daraufhin das Feuer auf sie eröffneten. Die Terroristen flohen zurück in den Gazastreifen.




