Trump plant angeblich Friedensgipfel für den Nahen Osten

In Israel sorgt man sich immer mehr über die Frage, ob es Ägypten gelungen ist, US-Präsident Trump davon zu überzogen, die arabische Friedensinitiative von 2002 anzunehmen.

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Nach dem Treffen mit dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah Al-Sisi am Montag, berichteten arabische Medien, dass US-Präsident Donald Trump einen Friedensgipfel für den Nahen Osten plant.

Und das macht einigen Menschen in Israel Sorgen.

Obwohl Israel und Ägypten unter Al-Sisi eine enge Kooperation genießen, soll der ägyptische Staatschef angeblich zu Trump gesagt haben, dass ein Frieden zwischen Israel und den Arabern auf der Friedensinitiative von 2002 basieren müsse.

Israel hat seine Würdigung des Konzepts eines allumfassenden Friedensplans bereits ausgesprochen (im Gegensatz zu einem separaten Friedensprozess mit den Palästinensern und dem Rest der arabischen Welt), aber konnte viele der Bedingungen nicht annehmen, wie die Öffnung der Grenzen des jüdischen Staats für Millionen sogenannte „palästinensische Flüchtlinge“.

Sollten es Ägypten und die arabischen Länder schaffen, Trump von der 2002 Initiative als Basis für zukünftige Friedensverhandlungen zu überzeugen, könnte sich Israel wieder einmal in einer gefährlichen Situation wiederfinden.

Nach Angaben der arabischen Tageszeitung Al-Hayat ist es genau das, was gerade passiert.

Amerikanische Quellen, die von der Zeitung zitiert werden, sagten, dass Trump in diesem Sommer einen Friedensgipfel unter Führung der USA anstrebe, wobei Ägypten neben Amerika eine Führungsrolle in der Vermittlung zwischen Israel und der arabischen Welt übernehmen solle.

Ägypten und Israel leben bereits seit 1979 in Frieden.

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