Terroranschlag in Eli vereitelt

Nie hätte Roi Harel aus der Siedlung Eli in Samaria heute Morgen nach dem Aufstehen damit gerechnet, dass er sich und seine Familie gleich in seinen eigenen vier Wänden gegen Terroristen verteidigen muss.

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Nie hätte Roi Harel aus der Siedlung Eli in Samaria heute Morgen nach dem Aufstehen damit gerechnet, dass er sich und seine Familie gleich in seinen eigenen vier Wänden gegen Terroristen verteidigen muss. Gerade als er im Begriff war, die Wohnung zu verlassen, um seine Sachen für den geplanten Reservedienst zum Auto zu bringen, standen ihm beim Öffnen der Tür zwei 17-jährige Palästinenser aus dem nahegelegenen Dorf Karyut Auge in Auge gegenüber. Sie waren mit Holzstöcken, einem Messer und einer improvisierten Handfeuerwaffe bewaffnet, sprangen auf ihn zu, schoben ihn beiseite und stürzten in die Wohnung hinein.

Roi rannte hinterher und rief seiner Frau zu, sie solle die Armee alarmieren. Um ein Haar hätten die Terroristen es geschafft, sich Zugang zum Schlafzimmer zu verschaffen, wo sich seine Frau und die fünf Kinder befanden, doch Roi wehrte sich mit aller Macht gegen die Eindringlinge und schaffte es unter Schlägen, die Palästinenser aus der Wohnung zu bugsieren und die Tür zu schließen.

Der fünffache Vater wurde leicht verletzt und gab später einen Bericht über das Geschehen ab, als er im Shaarei Zedek Medizinzentrum behandelt wurde.

Nachdem sie auf Widerstand gestoßen waren, rannten die Angreifer davon und schlugen auf ihrer Flucht noch diverse Autoscheiben ein. Bei dem Versuch, sich zu verstecken, wurden sie schließlich von Soldaten entdeckt und ausgeschaltet.

Roi entdeckte, nachdem er die Wohnungstür später öffnete, dass in der Tür eine 20 cm lange Klinge steckte. „Wir müssen bedenken, dass ich im Kampf um mein Zuhause nicht allein dastehe. Wir sitzen alle im selben Boot, wir kämpfen alle für unsere Heimat“, erklärte er.

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