MitgliederTagebuch in Yad Vashem

Am kommendem Holocaustgedenktag werde ich zusammen mit Reiseleiterin Daniela Epstein eine deutsche Gruppe in Polen begleiten.

Foto: Israel Heute

Zu den Vorbereitungen gehörte ein Besuch der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem. Es ist schwer, einen Blick auf die schreckliche Vergangenheit des jüdischen Volkes zu werfen. Dafür muss man für wenige Stunden die Routine und das schöne Leben anhalten und dem Bösen Platz geben. Und tatsächlich, das Böse lehrt einem Menschen Proportionen. Auf einmal kommt das Gute unserer Zeit zum Ausdruck. Die kleinen und trivialen Dinge in unserem Leben werden wertvoller. Die Probleme und Gedanken, mit denen ich Yad Vashem besuchte, waren wie vergessen. Alles wurde fade und belanglos. Der Drang, Yad Vashem wieder zu verlassen und das normale Leben, Sonne, Himmel und Bäume zu sehen und spüren, waren heftig. Mir wurde furchtbar übel, ich fühlte mich während der Tour in Yad Vashem einfach nur schlecht.

 

Zeitgleich lernte ich etwas Neues über das Ego. Was es bewegt, wie man es beruhigen und beherrschen kann. Jeder von uns hat seinen Ego. Ein Ego ist nicht schlimm, solange man es kontrolliert. Ich sehe...

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