Heute fand an der Klagemauer ein Gebet zum neuen Monat statt. Zahlreiche jüdisch orthodoxe Frauen und Männer waren eingetroffen, um daran teilzunehmen. Doch auch die sogenannten Frauen der Kotel wollten mit an diesem Gebet teilnehmen, doch nach ihren Vorstellungen des Judentums. Sie erschienen an der Stelle der Kotel, die für die Frauen gedacht ist, allerdings mit einer Kippa auf dem Kopf und eingehüllt im Tallit, den Gebetsschal, der wie die Kippa für den Mann vorgesehen ist. Dies sorgte für große Aufregung und Unruhe an der Klagemauer.
Die für die Klagemauer verantwortliche „Stiftung der Klagemauer“ (Western Wall Foundation) teilte mit, dass sich die „Frauen der Kotel“ gegen den Anweisungen des Ministeriums für Religion sich zu den orthodoxen Frauen gesellten und dadurch einen Streit auslösten.
Auch seinen Beamte des Justizministeriums vor Ort gewesen, um die Ereignisse an der Klagemauer zu beobachten. Sie seine Zeugen eines eklatanten Verstoßes gegen die Regeln geworden. Einen Tag zuvor seien die „Frauen der Kotel“ gewarnt worden, dass Maßnahmen gegen sie ergriffen würden, sollten sie gegen die Richtlinien verstoßen.
Weiter sagte ein Vertreter der für die Klagemauer verantwortlichen Stiftung: „Leider haben sich auch heute die „Frauen der Kotel“ wieder an dem Gebetsplatz der Frauen eingefunden und während des gebets zum neuen Monat eine Provokation ausgelöst und die öffentliche Ordnung gestört. Wir werden dagegen Protest einlegen und eine Sitzung mit Vertretern der Regierung einberufen, in der wir über die Maßnahmen gegen die, die gegen die Richtlinien verstoßen haben, entscheiden werden.“
Der Generalstaatsanwalt Avichai Mandelblit hatte in der vergangenen Woche den „Frauen der Kotel“ befohlen, nur in dem von der Polizei und der Stiftung bestimmten Gebiet zu beten, da es auch im vergangenen Monat zu Unruhen gekommen war.
Archivbild: „Frauen der Kotel“ an der Klagemauer (Foto: Noam Rivkin Fenton/Flash90)




