Sie hatten im Rahmen des Sar-El-Programms freiwillig in israelischen ArmeeStützpunkten gedient. Dies stellt gemäß Artikel 9 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches Hochverrat dar. Die Höchststrafe beträgt 20 Jahre Gefängnis. Die meisten westlichen Länder haben derartige Gesetze, die ihren Bürgern verbieten, in ausländischen Militärs zu dienen.
Das Drama begann, nachdem einer der Freiwilligen von einer Schweizer Zeitung interviewt wurde. Der Artikel löste einen Sturm aus. Einige Leser verglichen die Volontäre bei der israelischen Armee sogar mit Leuten, die für den IS oder für Al Qaida kämpfen. Letzteren droht bei Rückkehr nach Europa die Festnahme. Viele Schweizer sind der Meinung, dass jemand, der das israelische Militär unterstützt, ebenso zu behandeln sei.
Das Sar-El-Programm bietet Ausländern die Möglichkeit, die israelische Armee unmittelbar zu unterstützen. Die Freiwilligen müssen nicht jüdisch sein. Sie dienen nicht an der Waffe, sondern sind für logistische Tätigkeiten wie Putzen, Waschen und Verpacken zuständig. Seit Auflegung des Programms 1983 nahmen bereits mehr als 200.000 Freiwillige aus vielen Ländern teil. Sar-El empfängt jedes Jahr etwa 4000 Freiwillige, von denen...
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