Shin Bet untersucht, ob arabische Frau wegen Steinwurf jüdischer Siedler ums Leben gekommen ist

Der Israelische Sicherheitsdienst (Shin Bet) hat mit der Untersuchung der Hintergründe des Todes einer arabischen Frau und Mutter von acht Kindern begonnen. Sie soll palästinensischen Angaben zufolge am Freitag durch Steine, die von jüdischen Siedlern auf ihr Auto geworfen wurden, tödlich verunglückt sein.

Der Israelische Sicherheitsdienst (Shin Bet) hat mit der Untersuchung der Hintergründe des Todes einer arabischen Frau und Mutter von acht Kindern begonnen. Sie soll palästinensischen Angaben zufolge am Freitag durch Steine, die von jüdischen Siedlern auf ihr Auto geworfen wurden, tödlich verunglückt sein.

Die 47 Jahre alte Aisha al-Rawbi ist am Freitag bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Zuvor soll ihr Auto in der Nähe der Tapuach-Kreuzung vom jüdischen Siedlern mit Steinen beworfen worden sein. Dieser vermeintliche jüdische Terroranschlag wurde vom Sondergesandten der UNO im Nahen Osten, Nickolay Mladenov, heute verurteilt.

„Ich verurteile den Anschlag vom Freitag in der Westbank, bei dem eine palästinensische Frau getötet und ihr Ehemann durch Steine verletzt wurden, die von israelischen Angreifern geworfen wurden. Die Verantwortlichen dafür müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Ich fordere alle auf, sich gegen Gewalt und Terror zu erheben.“

Palästinenserchef Mahmud Abbas nannte al-Rawbi in einer Erklärung, die von der palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA veröffentlicht wurde, „eine der Märtyrer, die ihr Blut für das Wohl ihres Volkes und Heimatlandes opferten.“

Bereits gestern verhängte das Jerusalemer Amtsgericht eine Nachrichtensperre über die Untersuchung des Vorfalls, bei dem al-Rawbi ums leben kam. Sie stammte aus dem Dorf Biddya. Zusammen mit ihrem Mann war auch eine neunjährige Tochter mit im Auto. Die Beerdigung hat gestern im Dorf der Frau stattgefunden (siehe Foto)

Während nach dem Anschlag in Barkan, bei dem zwei Israelis von einem arabischen Terroristen ermordet wurde, der Terrorist seitens der Hamas und vieler Palästinenser als Held gefeiert und Süßigkeiten verteilt wurden, wird auf israelischer Seite sofort mit der Untersuchung der Hintergründe des Todes der arabischen Frau begonnen. Niemand feiert den Tod der Mutter von acht Kindern.

Der Mord an zwei Israelis wurde mit Süßigkeiten gefeiert

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