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Schweden blockierte Twitter-Konto des israelischen Außenministeriums

Ist das Twitter-Konto des israelischen Außenministeriums rassistisch? Das dachte jedenfalls das staatlich geförderte „Schwedische Institut“, als es die Twitter-Konten des israelischen Außenministeriums und des israelischen Botschafters blockierte.

Bild: Der israelische Botschafter in Schweden Isaac Bachman (Foto: Israelische Botschaft)

Ist das Twitter-Konto des israelischen Außenministeriums rassistisch oder radikal? Das jedenfalls dachte das Schwedische Institut, eine von der schwedischen Regierung finanzierte Organisation, dessen Ziel das Verständnis anderer Kulturen und die Förderung schwedischer Aktivitäten auf der Welt ist.

Im die Verbreitung von Rassismus und Hass zu unterbinden, blockierte das Institut 14000 Twitter-Konten, darunter auch die Konten des israelischen Außenministeriums und des israelischen Botschafters in Schweden Isaac Bachman. Die Twitter-Konten der Botschaften Saudi-Arabiens und Iran wurden übrigens nicht blockiert.

Der israelische Botschafter Bachman reagierte auf Twitter auf die Blockierung der israelischen Konten: „Jetzt, wo das israelische Außenministerium und die Botschaft blockiert sind, ist Schweden viel sicherer, wenn es Iran und andere liest, die nicht blockiert wurden. Bitte, überzeugt mich davon, dass dies nicht wirklich so ist.“

Kurze Zeit nach Veröffentlichung der Blockierungen wurden diese wieder aufgehoben.

In einem Interview des Nachrichtenportals Ynet sagte der israelische Botschafter: „Es macht keine große Freude, mit derart negativen Einstellungen gegenüber Israel klarzukommen, aber ich bin der Meinung, dass wir damit sehr gut fertigwerden und dass unsere Bemühungen die Lage etwas verbessert haben. Ich denke, dass die Situation in Schweden anders ist als im übrigen Europa. Die israelisch-palästinensische Angelegenheit ist isoliert, ohne die Entwicklungen in der Umgebung zu beachten, wollen die Schweden den Palästinensern etwas Gutes tun und das Problem lösen. Die Reaktionen und Aktionen in Schweden beziehen sich weniger auf die tatsächliche Lage, sondern mehr auf die Realität in Schweden.“

Das Ansehen Israel in Schweden war noch nie so schlecht, wie es in den letzten Jahren ist. Mitglieder der Linken in Schweden weigern sich sogar, sich mit dem israelischen Botschafter zu treffen, sind aber andererseits zu einem Dialog mit der Hamas bereit. Der schwedische Ministerpräsident sagte sogar, dass die Messerattacken gegen Israel nicht als Terror anzusehen seien.

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Patrick Callahan

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