Rafi Eitan gestorben

Rafi Eitan, der ehemalige Mossad-Agent, der die Operation zur Festnahme von Adolf Eichmann geleitet hatte, ist gestern im hohen Alter von 92 Jahren in einem Krankenhaus in Tel Aviv gestorben

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Rafi Eitan, der ehemalige Mossad-Agent, der die Operation zur Festnahme von Adolf Eichmann geleitet hatte, ist gestern im hohen Alter von 92 Jahren in einem Krankenhaus in Tel Aviv gestorben.

Archivbild: Rafi Eitan im Jahr 2015 (Foto: Miriam Alster/Flash90)

Rafi Eitan galt als einer der Begründer des israelischen Geheimdienstes und war an vielen Operationen beteiligt und sorgte damit für die Sicherheit des Staates Israel.

Er war auch Leiter des Lakam-Nachrichtendienstes zur Zeit der Pollard-Affäre. Er gab dem Führungsoffiziers Jonathan Pollards Anweisung bezüglich der Materialien,an denen Israel interessiert. sei. Es war auch Rafi Eitan, der Pollard keinen Einlass in die israelische Botschaft in Washington gewährte, was schließlich zur Festnahme Pollards führte. Die israelische Regierung erklärte damals, dass sie von diesem Fall nicht gewusst hätte.

Zwischen den Jahren 2006 und 2009 diente Rafi Eitan als Minister für die Angelegenheiten der Pensionäre, nachdem er mit seiner Pensionärs-Partei bei den Wahlen von 2006 überraschenderweise 7 Mandate erhaten hatte.

Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin sagte nach der Meldung vom Tod Rafi Eitans: “Wir haben einen mutigen Kämpfer verloren, sei Beitrag zur Sicherheit Israels wird über Generationen hinweg gelehrt werden.”

Auch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu äußerte sich zum Tod Rafi Eitans: “Meine Frau Sara und ich trauern zusammen mit dem gesamten jüdischen Volk über den von Rafi Eitan. Rafi war einer der Helden des Geheimdienstes des Staates Israel in unzähligen Handlungen für Israels Sicherheit.”

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