Palästinenser behaupten, großartige Konzessionen aus Trump herausgepresst zu haben

Im kommenden Monat wird Palästinenserchef Mahmoud Abbas im Weißen Haus zu einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump erwartet und soll dabei ein historisches Angebot erhalten.

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Bild: Ein orthodoxer Jude verkleidet als US-President Donald Trump während des Purim Festes (Foto von Yonatan Sindel/Flash90)

Palästinensische Beamte sagen, dass Mahmoud Abbas von US-Präsident Trump wertvolle Konzessionen herauspressen konnte, als dieser den palästinensischen Führer am Wochenende anrief. Abbas plant, das Weiße Haus im kommenden Monat zu besuchen.

Dann würde er von Trump ein historisches Angebot erhalten, erklärte der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat. Nach Angaben von Erekat wird Trump Abbas darum bitten, den Friedensprozess wiederzubeleben und als Gegenzug würde er Druck auf Israel ausüben, die jüdischen Siedlungsaktivitäten einzufrieren.

Trump soll weiterhin sein Versprechen über den Umzug der amerikansichen Botschaft nach Jerusalem zurücknehmen, eine Aktion, die Israels Anspruch auf die Heilige Stadt deutlich festigen würde. Erekats Behauptungen, die er bei einem Interview mit der arabischen Zeitung Al-Khaleej machte, konnten nicht verifziert werden.

Unterdessen traf der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, Trumps Sondergesandten für den Nahen Osten, Jason Greenblatt. Es schien dabei keine Gespräche über einen Siedlungsstop gegeben zu haben, aber Greenblatt sprach Trumps Wunsch aus, die palästinensische Wirtschaft zu stärken, was auf großen Zuspruch von Netanjahu stieß.

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