Österreichischer Ex-Kanzler wird Co-Präsident von Antisemitismus-Gremium

Sebastian Kurz übernimmt ehrenamtlich den Co-Vorsitz des Europäischen Rats für Toleranz und Versöhnung.

von Yossi Aloni | | Themen: Antisemitismus
Sebastian Kurz war während seiner Amtszeit als österreichischer Bundeskanzler ein vehementer Befürworter Israels. Foto: Kobi Gideon/GPO

Der ehemalige österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz wurde zum Co-Vorsitzenden des Europäischen Rates für Toleranz und Versöhnung (ECTR) ernannt, neben dem ehemaligen britischen Premierminister Tony Blair, der seit 2015 im Amt ist. Dies gab der Ratsvorsitzende Moshe Kantor bekannt.

Der Rat wurde 2008 als unpolitische Institution gegründet, die sich der Bekämpfung von Extremismus, Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit verschrieben hat. Der Rat, der sich aus europäischen Staatsoberhäuptern, Friedensnobelpreisträgern und anerkannten Persönlichkeiten zusammensetzt, ist eine Denkfabrik für Überlegungen zur europäischen Politik, zur Bekämpfung von Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit und zur Förderung von Toleranz.

Kurz ist bekannt für sein Engagement im Kampf gegen alle Formen von Antisemitismus, Terrorismus, Extremismus und Radikalismus, wobei er sich während seiner zehnjährigen Regierungszeit besonders für die Prävention von Jugendextremismus eingesetzt hat. Kurz hat sich auch sehr für die Anerkennung der Rolle Österreichs im Holocaust und für die Unterstützung von Bildungsprojekten für die jüngere Generation eingesetzt, um über dieses dunkle Kapitel der Geschichte zu informieren und sicherzustellen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt.

Schreibe einen Kommentar

Israel Today Newsletter

Daily news

FREE to your inbox

Israel Heute Newsletter

Tägliche Nachrichten

KOSTENLOS in Ihrer Inbox