Neuer Wohnraum in Jüdischen Siedlungen

Ministerpräsident Netanjahu hat den Bau neuer Wohneinheiten für jüdische Siedlungen im sogenannten Westjordanland genehmigt. Rund 3800 Häuser dürfen demnächst errichtet werden, auch in umstrittenen Gebieten, wie der jüdischen Siedlung in Hebron.

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Ministerpräsident Netanjahu hat den Bau neuer Wohneinheiten für jüdische Siedlungen im sogenannten Westjordanland genehmigt. Rund 3800 Häuser dürfen demnächst errichtet werden, auch in umstrittenen Gebieten, wie der jüdischen Siedlung in Hebron. Die Genehmigung wurde unter Absprache mit der US-amerikanischen Regierung erteilt. Eine Vereinbarung mit der Trump-Administration sieht vor, dass Israel alle drei bis vier Monate ein Gros an Bauanträgen genehmigen darf, anstatt alle paar Wochen nur vereinzelte Baupläne.

Dieses Abkommen besiegelt das Ende der US-amerikanischen Verurteilung Israels für Bautätigkeit in den umstrittenen Gebieten. Zudem werde nicht länger ein Unterschied zwischen Bauprojekten in großen, etablierten Siedlungsblocks und kleineren abgelegenen Siedlungen gemacht. In der jüdischen Siedlung in Hebron wird nun die Zustimmung für den Bau von 30 Wohneinheiten erwartet. Für die Anwohner bedeutet das einen riesen Schritt, denn in den letzten 20 Jahren durften gerade einmal vier Häuser errichtet werden.

Archivbild: Baustelle in Efrat (Foto: Gershon Elinson/Flash90)

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