Neue Fotoausstellung am Ben Gurion Flughafen

Eine Ausstellung zeigt die Geschichte des jüdischen Volkes und der Helden Israels zu wichtigen Ereignissen und wie sie heute aussehen.

von Yossi Aloni |
Eine Gruppe von Kindern bei ihrer Ankunft in Rehovot.
Foto: Central Zionist Archives/Ya Rozenblit

Bild: Eine Gruppe von Kindern bei ihrer Ankunft in Rehovot. Die polnischen Flüchtlinge sind während des 2. Weltkrieges im Zuge der Operation Teheran nach Israel gebracht worden.

 

Eins bis Neunzig

Anfang des Jahres ist am Ben Gurion Flughafen eine Ausstellung mit dem Titel „One to Ninety“ (Eins bis neunzig) eingeweiht worden, die die Geschichte der Jewish Agency in Israel darstellt. Die Jewish Agency feiert dieses Jahr ihr 90-jähriges Bestehen.

Die Ausstellung präsentiert eine Serie an Fotografien und persönlicher Lebensberichte, die sich auf kritische Punkte in der Geschichte des jungen Staates und des jüdischen Volkes beziehen, wobei die Geschichte des jüdischen Volkes und Landes eindrucksvoll repräsentiert wird.

Hier werden das Persönliche mit dem Kollektiv verbunden, die Vergangenheit des jüdischen Volkes mit der Gegenwart. Und die Jewish Agency hat viel zu berichten, von Leuten, Orten und Programmen überall auf der Welt, nicht nur in Israel. Man kann die Geschichte der Helden Israels in Augenschein nehmen und sie gleichzeitig „Heute besuchen“, und zwar durch eine aktuelle, heutige Abbildung dieser Menschen. Da ist beispielsweise das Foto einer jungen Frau, die allein nach Israel ausgewandert ist und als einsame Soldatin in der Armee gedient hat, dann gibt es ein Kind, das während einer geheimen Alijah-Operation gerettet worden ist, eine Hebräischlehrerin am ältesten Ulpan in Jerusalem, Pioniere, die am Aufbau des Landes beteiligt waren und mehr.

Neue Einwanderer im Moschav Bar Giora

Dieser Ort wurde von der Jewish Agency in den judäischen Bergen gegründet.

„Die Ausstellung am Ben Gurion Flughafen, wo Millionen von Immigranten Fuß in Israel gesetzt haben und den Millionen von Besuchern aus aller Welt jedes Jahr passieren, ist in höchstem Maße symbolisch und sehr erfreulich“, sagte der Vorsitzende der Jewish Agency, Isaac Herzog. „In ihrem zehnten Jahrzehnt sieht sich die Jewish Agency mit aktuellen Herausforderungen konfrontiert, denen unser Volk in Israel und weltweit gegenübersteht. Wir müssen unsere Verbindungen innerhalb des weltweiten Judentums verstärken, als eine Stimme der Einwanderer in der israelischen Gesellschaft dienen und Shalom Bayit (Kooperationsbeziehungen) zwischen den verschiedenen Strömungen des Judentums fördern, damit unsere Sicherheit und das Wohlergehen der Juden auf aller Welt gesichert ist, die mit einem wachsenen Antisemitismus konfrontiert sind. Natürlich müssen wir weiterhin auch zehntausende Immigranten nach Israel bringen.“

 

Über die Jewish Agency für Israel

Die Jewish Agency für Israel wurde im Jahr 1929 gegründet. Sie brachte schon vor der Errichtung des Staates Juden nach Israel. Die Agency erfüllt ihre Vision der Schaffung einer nationalen Heimat für das jüdische Volk in seinem historischen Heimatland und hat in Zuge dessen schon mehr als 3,5 Millionen Einwanderern aus aller Welt geholfen. Hunderte kleiner Orte wurden im ganzen Land durch die Hilfe der Organisation errichtet, Jahrzehnte lang spielte die Agency eine wichtige Rolle in der Besiedlung, Bebauung und Entwicklung des Landes zum Nutzen aller Einwohner. Für ihre Erfolge und Leistungen wurde die Jewish Agency mit dem Israel Preis 2008 ausgezeichnet.

Seit 1929 arbeitet die Jewish Agency für Israel für die Sicherung einer lebendigen jüdischen Zukunft. Bei der Errichtung und dem Aufbau des jüdischen Staates spielte die Organisation eine wichtige Rolle. Seither fungiert sie als Hauptverbindung zwischen dem jüdischen Staat und jüdischen Gemeinden auf aller Welt.

Durch diese globale Partnerschaft ist es der Organisation gelungen, sich in jeder Generation den jeweils größten Herausforderung des jüdischen Volkes zu stellen. Heute bringt die Jewish Agency die jüdische globale Familie zusammen und hilft Juden bei der Einwanderung nach Israel. Auch eine bessere Gesellschaft in Israel liegt der Organisation am Herzen. Man möchte junge Israelis und ihre weltweiten Geschwister animieren, wieder den kollektiven Sinn der jüdischen Bestimmung zu entdecken.

Die Fotos der Ausstellung können Sie hier betrachten.

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