Netanjahu versucht, rechte Herausforderer zu diskreditieren

Nicht jeder in der Rechten will, dass Netanjahu Premierminister bleibt, aber ohne ihn brauchen sie die Linke

von Israel Heute Redaktion |
Wahlkampf Poster Foto: Olivier Fitoussi/Flash90

Ein Wahlkampfplakat für den Likud von Premierminister Benjamin Netanjahu, das die rechten israelischen Wähler warnt, dass sie, wenn sie einen seiner politischen Gegner am rechten Rand des politischen Spektrums wählen, am Ende ungewollt eine linke Regierung ermöglichen werden.

„Ihr habt für Gideon und Bennett gestimmt, ihr habt Lapid als Premierminister bekommen“, steht auf dem gelb-schwarzen Schild.

Daneben steht das blau-weiße Schild: „Nur der Likud wird eine völlig rechte Regierung bringen.“

Wir haben schon mehrmals berichtet, dass bei den bevorstehenden Wahlen am 23. März die einzige wirkliche Bedrohung für Netanjahus lange Ministerpräsidentschaft von den aufstrebenden rechten Alternativen ausgeht. Auch wenn erwartet wird, dass der „Anti-Netanjahu“-Block von Parteien eine Mehrheit der Knesset-Sitze gewinnen wird, sind nicht alle von ihnen von der Linken.

Wenn man sich echte „Linke“ und „Rechte“ anschaut, ist es klar, dass der rechte Flügel eine klare Mehrheit in der israelischen Politik hat. Das Problem für Netanjahu ist, dass die Hälfte der Rechten ihn nicht mehr als Premierminister will.

Gleichzeitig haben die anderen Rechtsparteien ohne Netanjahu und seinen Likud keine Chance, eine Regierung zu bilden, und so brauchen sie, wie Netanjahu andeutet, die Unterstützung der Mitte-Links-Parteien.

 

Siehe dazu:

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