MitgliederNetafim: Wasser klug genutzt

Israel Heute sprach mit Lior Peleg, dem Marketingchef von Netafim, über die Anfänge der Firma. Ihre Bewässerungssysteme, darunter die berühmte Tröpfchenbewässerung, und andere Projekte revolutionieren weltweit die Landwirtschaft.

von Esti Eliraz und Dov Eilon |
Foto: Netafim

„Unsere landwirtschaftliche Tätigkeit begann 1965“, erzählt Pereg im Gespräch mit Israel Heute. „Wir versuchten, auf Wüstenboden Getreide anzubauen. Es mussten innovative Lösungen für die Bewässerung her. Wir haben uns agronomes Fachwissen angeignet und dabei die innovative Denkweise beibehalten. Landwirte auf der ganzen Welt erzeugen damit unter verschiedensten klimatischen Bedingungen mit immer weniger Wasser und Aufwand immer größeren Ertrag.“

Netafim wurde vor 55 Jahren im Kibbutz Hatzerim gegründet. Mit dem Wasser für die Landwirtschaft musste sehr besonnen umgegangen werden. „Die Kibbutzniks von Hatzerim hatten erkannt: Wenn du das Wasser präzise an die Wurzeln bringst, verbesserst du die Pflanze und erhöhst die Ernte“, erklärt Lior Peleg. „So wird auch kein Wasser verschwendet. Das Wasser wird mit Nährstoffen angereichert. Düngemittel werden nur dort eingebracht, wo Wurzelsystem vorhanden ist. Dadurch können wir die Produktivität der Pflanze steuern.“

Netafim erzielt heute als weltgrößtes Bewässerungsunternehmen einen Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Dollar. Es hat 5000 Mitarbeiter in Ländern wie den USA, Indien, Mexiko, Peru, Brasilien oder Argentinien. Allein in China...

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