Nach 49 Jahren – Israel und Guinea nehmen diplomatische Beziehungen wieder auf

Auf seiner Reise nach Afrika vor zwei Wochen sagte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, dass Israel nach Afrika zurückkehre und Afrika zurück nach Israel käme. Israel ist sehr an einer Intensivierung der Beziehungen zu den afrikanischen Staaten interessiert, sowohl wirtschaftlich als auch auf sicherheitspolitischer Ebene. Die Bemühungen dazu scheinen nun Früchte zu tragen.

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Auf seiner Reise nach Afrika vor zwei Wochen sagte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, dass Israel nach Afrika zurückkehre und Afrika zurück nach Israel käme. Israel ist sehr an einer Intensivierung der Beziehungen zu den afrikanischen Staaten interessiert, sowohl wirtschaftlich als auch auf sicherheitspolitischer Ebene. Die Bemühungen dazu scheinen nun Früchte zu tragen.

Guinea, auch Guinea-Conakry genannt, hatte bereits im Jahr 1967 die diplomatischen Beziehungen zu Israel abgebrochen. Nun hat der Leiter des israelischen Aussenministeriums, Dori Gold, in Paris den Vertrag für die Wiederaufnahme der Beziehungen mit Guinea unterzeichnet. Für Guinea unterschrieb Ibrahim Khalil Kaba, Direktor des Büros des Präsidenten Guineas.

„Mit der Wiederaufnahme der Beziehungen zwischen Israel und Guinea nach 49 Jahren schliesst sich ein Kreis,“ sagte Dori Gold nach der Unterzeichnung. „Wir hoffen, dass weitere Länder dem Beispiel Guineas folgen werden und ebenfalls ihre Beziehungen zu Israel wieder aufnehmen werden, damit wir uns gemeinsam für die Völker der Region einsetzen können.“

Gold sagte weiter: „Guinea und Israel waren bereits vor der Wiederaufnahme der Beziehungen gute Freunde. Israel ist stolz darauf, ihren Teil zur Ausrottung des Ebola-Virus beigetragen zu haben, der Guinea angegriffen hatte. Jetzt wollen wir unsere Zusammenarbeit weiter verstärken.“

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