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MitgliederMilch und Honig fließen auch bei den Palästinensern

Über 300.000 Palästinenser leben von ihrer Landwirtschaft im biblischen Kernland Judäa und Samaria.

Palästinenser und „Siedler“ bei einer Zeremonie für Schadi Muhammad Assad, der jahrelang auf den Weinbergen seiner jüdischen Nachbarn arbeitete. Schadis Witwe (r.) mit der jüdischen Arbeitsgeberin (l.). Foto: Gershon Elinson/ Flash90

Es wird kälter. Holz für unseren Kamin habe ich diesmal bei meinen palästinensischen Freunden und Nachbarn gekauft, nicht weit von uns, im Wadi Fukin, wenige Kilometer westlich von Bethlehem. In diesem schmalen Landstreifen wird noch die traditionelle Landwirtschaft aus biblischer Zeit gehandhabt, mit Terrassen und Wasserbrunnen. Schaadi erzählte mir, dass der Boden fruchtbar sei. Und davon, wie sie mit den orthodoxen Juden aus Betar Elit Seite an Seite leben. Auch die Palästinenser genießen das biblische Land, in dem Milch und Honig fließen. In ausländischen Medien erscheint das sogenannte Westjordanland fast nur negativ, aber in Wirklichkeit floriert in den so genannten Palästinensergebieten die Landwirtschaft, und zwar mit Israels Hilfe.

Über 300.000 Palästinenser leben von ihrer Landwirtschaft im biblischen Kernland Judäa und Samaria. Sie erzeugen einen jährlichen Umsatz von knapp 330 Millionen Euro. Das macht 15 Prozent der gesamten Arbeitskräfte in Judäa und Samaria aus. Zusätzlich arbeiten noch 150.000 Palästinenser täglich in Israel. Dies erklärte uns Samir Muadi, der israelische Landwirtschaftsoffizier, der neue Projekte unter den palästinensischen Landwirten fördert....

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Patrick Callahan

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