Messerattacke endet glimpflich

Nach einer Woche der relativen Ruhe hat es am Sonntagnachmittag wieder eine Messerattacke gegeben, dieses Mal in der Industriezone von Rosh HaAyin. Die Angreiferin, eine 23-jährige Frau aus Kfar Qassem, verletzte dabei die 30-jährige Jüdin Re‘ut Weizman an der Hand.

Messerattacke endet glimpflich

Nach einer Woche der relativen Ruhe hat es am Sonntagnachmittag wieder eine Messerattacke gegeben, dieses Mal in der Industriezone von Rosh HaAyin. Die Angreiferin, eine 23-jährige Frau aus Kfar Qassem, verletzte dabei die 30-jährige Jüdin Re‘ut Weizman an der Hand. Kfar Qassem ist eine israelisch-arabische Stadt mit 22.000 Einwohnern. Die Terroristin konnte von einem Wachposten, der sich in der Nähe befand, überwältigt werden. In ihrem Besitz fand sich ein weiteres Messer. Eine Überwachungskamera zeichnete das Geschehen auf (Bild).

Ebenfalls am Sonntagnachmittag zog ein junger Palästinenser den Verdacht von aufmerksamen Grenzsoldaten auf sich, die an einer Haltestelle an der Tapuah-Kreuzung in Samaria stationiert sind. Während er sich auf die dort Wartenden zubewegte, war er von den Soldaten aufgefordert worden, stehenzubleiben. Stattdessen zückte er ein Messer. Die Soldaten überwältigten ihn und er konnte festgenommen werden. Es wurde kein Schuss abgegeben.

Entsprechend der Angaben der Armee sind in den letzten Wochen die Angriffe zurückgegangen. Von September 2015 bis März 2016 kann ein deutlicher Rückgang verzeichnet werden – auf allen Ebenen: seien es Autoattacken, Schüsse, Steine, Molotow-Cocktails, Krawalle und Messerstecher. Im Oktober 2015 wurden 842 Tumulte registriert, im März 2016 waren es nur 163, etwas mehr als im März 2015. Im Dezember 2015 wurden 117 Messerangriffe verübt, im März 8. Nur drei Schussangriffe wurden im letzten Monat verübt. Angriffe mit Molotow-Cocktails sanken von 88 im Oktober 2015 auf 20 im März. Zu Beginn der Terrorwelle wurden 442 Steinwürfe verzeichnet, im März waren es nur 165, sogar noch viel weniger als im März 2015 mit 270 Steinwürfen.

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