MitgliederMasada am Toten Meer

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von Rahel Winter |
Foto: Rahel Winter

Nirgends empfinde ich das Gefühl, dass Gott alles unter Kontrolle hat, so stark, wie in Israel. Manchmal scheint es, als fordere mich gerade sein Land auf, loszulassen. Sein zu lassen. Meine Augen auf unseren Schöpfer zu richten und mit Hinblick auf ihn durchs Leben zu wandeln. Oftmals ist es die Landschaft, welche diese Ruhe ausstrahlt. Sie ist und war, kümmert sich nicht um Pläne, menschliche Ideen. Lässt sich formen und beinhaltet dennoch die Geheimnisse so vieler Generationen. War stummer Zeuge all der Wunder, die Gott bereits in Israel getan hat. Gerade in Masada am Toten Meer ist mir diese Tatsache extrem bewusst geworden…

Mir liefen die Tränen herunter. Irgendwie war mir das unangenehm. Ich vergewisserte mich, dass meine jüdischen Bekannten es nicht sahen und putzte mir die Tropfen von den Wangen. Ergriffen, fast ein bisschen benebelt, schritt ich durch die ruinenartigen Überreste von Masada. Ich hatte zuvor noch nie von diesem Ort gehört. Obwohl ich historisch sehr interessiert bin, wusste ich nichts von der Leidensgeschichte dieser Juden aus der römischen Zeit....

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