Konflikt

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Mandela ein Symbol für Palästinenser?

Niemand steht so sehr für den Kampf gegen Ungerechtigkeit und Apartheid wie Nelson Mandela.

Mandela Statue in Ramallah
Mandela Statue in Ramallah Foto: Flash90

Das dachten sich wohl auch die „Freiheitskämpfer“ auf Seiten der Palästinenser und deren Kumpane in Johannesburg, die ihrer Partnerstadt Ramallah eine sechs Meter hohe Mandela-Statue zukommen ließen.

Die Autonomiebehörde schlachtet das nun aus, der Tenor lautet: Wie die Schwarzen damals in Südafrika, so werden die Palästinenser in Israel unterdrückt, ihr Kampf ist daher gerechtfertigt. Der Bürgermeister von Ramallah, Mussa Hadid, sagte, dass die Statue das gemeinsame Leid der Südafrikaner und der Palästinenser symbolisiere.

Auf ihrem Weg nach Ramallah wurde die Statue 30 Tage lang vom israelischen Zoll aufgehalten. Das verdeutliche die israelische Besatzung aufs Neue, erklärte Hadid: „Nelson Mandela, der 28 Jahre im Gefängnis saß, wurde nun weitere 30 Tage eingesperrt.“

Der mit erhobener Faust dargestellte Mandela ist nun in der Hauptstadt der Palästinensischen Autonomie eine weitere Attraktion des Pallywood-Theaters.

 

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Patrick Callahan

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