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Ludwig Schneider im Kibbuz Einat beerdigt

Am Dienstagvormittag vor einer Woche ist Ludwig Schneider im Kibbuz Einat begraben worden. Hunderte Menschen aus dem In- und Ausland begleiteten ihn auf seinem letzten Weg.

Am Dienstagvormittag vor einer Woche ist Ludwig Schneider im Kibbuz Einat begraben worden. Hunderte Menschen aus dem In- und Ausland begleiteten ihn auf seinem letzten Weg. Die Trauerreden hielten seine drei Söhne Aviel, Doron und Michael sowie sein Schwiegersohn Avschalom und Enkelkind Schimon. Mit emotionalen Worten wurden Erinnerungen an Ehemann, Vater, Schwiegervater und Opa geteilt. Ludwigs Ehefrau Barbara verabschiedete sich mit den Worten: „Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.“ Mit diesem Bibelwort waren Ludwig und Barbara vor 53 Jahren ins Land eingewandert. Vor dem Grab beteten seine Söhne das jüdische Kaddisch „Erhoben und geheiligt werde sein Name“.

„Es ist in diesem Kibbuz, wo alles begann. Damals arbeitete unser Vater in den Weinbergen dieses Ortes, eine Arbeit, die er sehr schätzte und liebte. Erst gestern haben wir die traditionelle Schiwa-Trauerwoche in der Wohnung unserer Eltern in der Jerusalemer Othniel Straße abgeschlossen, daher konnten wir in den vergangenen Tagen nichts weiter veröffentlichen. Wir waren überrascht, wie viele Menschen uns in dieser Woche besucht und ihr Beileid ausgesprochen haben. Egal wer oder wie, alle haben uns in unterschiedlichen Worten erzählt, was für ein reiches Erbe unser Vater hinterlassen hat. Es stimmt, viele Menschen haben unseren Vater Ludwig Schneider aus verschiedenen Zeiten und von verschiedenen Orten her gekannt. Er war viel unterwegs und hat Menschen in seinen Vorträgen in Bezug auf Israel dazu bewegt, umzudenken. Denn Israels Hauptrolle endet nicht in der Bibel, sondern ist bis in unsere heutige Zeit in der Weltpolitik ersichtlich. Dennoch war Ludwig zuerst Vater und Großvater und hinterließ mit Mutter einen Stamm im Land, fünf Kinder, 23 Enkelkinder und ein Großenkelkind. Auf den ehemaligen Feldern der Weinberge liegt er nun im Kibbuz Einat begraben. Dies war sein letzter Wunsch. Möge seine Erinnerung gesegnet sein!“

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Patrick Callahan

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