MitgliederLászló Bíró – Erfinder des Kugelschreibers

Wie Juden die Welt bereichern

von Michael Selutin |
Foto: Wikimedia Commons

Es sind oft die kleinen Dinge, die das Leben leichter machen. In diesem Fall sind es die Journalisten, die Dank László Bíró nicht mehr mit einem Tintenfleck an der Hemdtasche herumlaufen müssen.

Als junger, ungarischer Journalist in den 1930er Jahren beobachtete Bíró, dass Druckerschwärze viel schneller trocknete als die Tinte seines Federhalters. Er entwickelte daraufhin ein System, das einen Schreibstift verschließt, anstatt ihn wie bei der Schreibfeder geöffnet zu halten. Er kam auf die Idee, mit einer kleinen Kugel eine Öffnung zu verschließen, dabei aber zuzulassen, dass sich die Kugel in der Öffnung bewegt und dabei etwas Tinte durchlässt. Die klebrigere Tinte des Zeitungsdrucks haftete auf der Kugeloberfläche, um dann beim Schreiben auf das Papier gedrückt zu werden, wenn die Kugel darüber hinwegrollt.

Als Jude musste Bíró 1938 mit seiner Familie aus Europa fliehen. Vor seiner Flucht nach Argentinien war er gezwungen, seine Anteile an dem Unternehmen verkaufen, das Kugelschreiber auf Basis seines Patents herstellte, um seine Familie ins Ausland...

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