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Knesset-Abgeordnete dürfen wieder auf den Tempelberg

Nachdem es den Abgeordneten der Knesset seit zwei Jahren verboten war, den Tempelberg zu besuchen, hat Ministerpräsident Benjamin nun einem Antrag des Likud-Abgeordneten Jehuda Glick stattgegeben, das Besuchsverbot zu beenden.

Nachdem es den Abgeordneten der Knesset seit zwei Jahren verboten war, den Tempelberg zu besuchen, hat Ministerpräsident Benjamin nun einem Antrag des Likud-Abgeordneten Jehuda Glick stattgegeben, das Besuchsverbot zu beenden.

In seinem Brief an Netanjahu schrieb Jehuda Glick, der bekannt für seinen Kampf für die Rechte der Juden ist, auf dem Tempelberg auch beten zu dürfen: „Ich bitte den Ministerpräsidenten darum, den Abgeordneten zu erlauben, den Tempelberg besuchen zu dürfen, wann immer sie es wünschen, so wie es allen anderen Bürgern erlaubt ist.“

Netanjahu hat das Besuchsverbot für Knesset-Abgeordnete nun aufgehoben, verneinte aber die Bitte Glicks, dass die Abgeordneten den Tempelberg ohne Auflagen besuchen könnten. Die Abgeordneten dürfen ab jetzt den Tempelberg einmal innerhalb von drei Monaten besuchen und ihr Besuch muss mit den Beamten der Knesset und der Polizei abgesprochen werden, unter Berücksichtigung der Situation auf dem Tempelberg.

Der Vorsitzende der Knesset Juli Edelstein traf sich daraufhin mit dem Chef der Knesset-Garde und wies ihn an, genaue Regelungen bezüglich der Besuchserlaubnis der Abgeordneten auf dem Berg vorzubereiten. Es ist vorgesehen, dass die Abgeordneten die Knesset mindestens 24 Stunden vorher über ihren geplanten Besuch des Tempelberges informieren müssen, damit Zeit ist, den Besuch mit der Polizei zu koordinieren.

Dabei sollen jüdische Abgeordnete den Tempelberg zu den Besuchszeiten für Juden besuchen können. Sie unterstehen dabei den Ordnungsregeln für nicht-muslimische Besucher. Muslimische Abgeordnete dürfen den Tempelberg nur über das Stammes-Tor, an der nordöstlichen Ecke des Tempelbergs, betreten und nur eine Stunde nach Ende der Besuchszeit für Juden.

Weiter wird es den Abgeordneten verboten, auf dem Tempelberg Reden zu halten oder Interviews an die Medien zu geben.

Der Knesset-Vorsitzende Edelstein sagte: „Als jemand, der immer das Recht der Abgeordneten, den Tempelberg zu besuchen, unterstützt hat, müssen wir die Entscheidung für das Besuchsrecht so schnell wie möglich ausführen. Ein Abgeordneter hat wie jeder Bürger Israels das Recht, den Tempelberg und die heiligen Stätten zu besuchen. Ich rufe die Abgeordneten dazu auf, sich an Verordnungen zu halten und unnötige Provokationen zu vermeiden.“

Archivbild: Jüdische Besucher auf dem Tempelberg (Foto: Yaakov Lederman/Flash90)

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Patrick Callahan

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