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„Judäa und Samaria“: Der Vorstoß zur Umbenennung des biblischen Kernlands Israels

„Die Bemühungen, Judäa und Samaria neu zu definieren und als ‚Westjordanland‘ umzubenennen, zielen darauf ab, die Region von Israel selbst zu lösen“, sagte der Gründer und Präsident der National Association of Christian Lawmakers.

Ein Mann geht an einer israelischen Flagge vorbei, die über der Judäischen Wüste westlich von Jerusalem weht. Foto: Yonatan Sindel/Flash90

(JNS) Die Vorantreibung von Gesetzentwürfen in US-Bundesstaaten, die vorschreiben sollen, auf offiziellen Dokumenten die Bezeichnung „Judäa und Samaria“ anstelle von „Westjordanland“ zu verwenden, stellt nach Ansicht des Vorsitzenden des Regionalrats von Samaria, Yossi Dagan, einen strategischen Schritt zur Verteidigung nicht nur Israels, sondern der gesamten westlichen Welt dar.

Dagan nahm in der vergangenen Woche im Rahmen seiner Initiative „Friends of Samaria in the U.S.“ an Veranstaltungen in Florida und Georgia teil, bei denen Abgeordnete zusagten, in beiden Bundesstaaten entsprechende Gesetzentwürfe voranzubringen.

„Gerade nach dem 7. Oktober verstehen wir alle, dass Bauen und Souveränität in Judäa und Samaria für die Sicherheit Israels und der Vereinigten Staaten unerlässlich sind, und wir stehen gemeinsam dafür ein. Das Gesetz zur Anerkennung von Judäa und Samaria ist eine Anerkennung von Gerechtigkeit und unserer gemeinsamen Werte“, sagte Dagan nach seinem Besuch in Florida.

Ein ähnlicher Gesetzentwurf wurde in der vergangenen Woche auch im Bundesstaat Oklahoma eingebracht.

Die Mehrheitsführerin im Senat von Oklahoma, Julie Daniels, die den Gesetzentwurf eingebracht hat, erklärte, sie habe dies getan, „um die historische Wahrheit richtigzustellen und die historische und biblische Verbindung des jüdischen Volkes zu Judäa und Samaria zu bekräftigen“.

Ein Begriff, „der 1948 aus politischen Gründen geschaffen wurde [das Westjordanland], sollte nicht dazu dienen dürfen, den wahren Namen des biblischen Kernlands des jüdischen Volkes auszulöschen“, fügte sie hinzu.

Im Jahr 2025 wurde Arkansas der erste und bislang einzige Bundesstaat, der gesetzlich festschrieb, dass auf offiziellen Dokumenten von Judäa und Samaria und nicht vom Westjordanland die Rede sein muss.

Finanzminister Bezalel Smotrich bei einer Pressekonferenz, auf der er seine Pläne zur Genehmigung von mehr als 3.000 Wohneinheiten im Rahmen des Siedlungsprojekts E1 zwischen Jerusalem und Ma’ale Adumim bekannt gab, 14. August 2025. Foto: Yonatan Sindel/FLASH90.

Jason Rapert, Gründer und Präsident der National Association of Christian Lawmakers (NACL), die christliche Mandatsträger unterstützt, die jüdisch-christliche Werte im öffentlichen Amt voranbringen, sagte gegenüber JNS, „die Bemühungen, Judäa und Samaria als ‚Westjordanland‘ umzubenennen, sollen die Region von Israel selbst abkoppeln“.

Judäa und Samaria seien das biblische Kernland Israels, in dem über 80 Prozent aller biblischen Geschichten spielten, erklärte er.

Daher müssten jene, die mit der Verwendung des Begriffs „Westjordanland“ eine Trennung herbeiführen wollten, offengelegt und zurückgewiesen werden, fügte er hinzu.

NACL-Mitglied Abgeordnete Mindy McAlindon gebühre Anerkennung dafür, das erste Judäa-Samaria-Gesetz in Arkansas durchgesetzt zu haben, sagte Rapert und ergänzte, seine Organisation arbeite daran, dass ein solches Gesetz in jedem Bundesstaat der USA verabschiedet werde.

Während einer Reise nach Israel zu Thanksgiving 2025 mit 24 gewählten US-Mandatsträgern aus den Reihen der NACL besuchte Raperts Gruppe Samaria und bezeichnete Josuas Altar, eine archäologische Stätte auf dem Berg Ebal, als den „Plymouth Rock Israels“ – in Anlehnung an das US-amerikanische Wahrzeichen, das traditionell als Ort der Landung der Pilgerväter im Jahr 1620 gilt.

„Wer würde je behaupten, dass der Plymouth Rock nicht zu Amerika gehört? Und wer könnte behaupten, dass Josuas Altar nicht Teil des Staates Israel ist?“, fragte er.

Die NACL setzt sich zudem dafür ein, Antisemitismus weltweit zu bekämpfen und gute Beziehungen zwischen Christen und Juden auf der Grundlage gemeinsamer Werte zu fördern.

Der Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson (links), bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden des Regionalrats von Samaria, Yossi Dagan, im Dezember 2025. Quelle: Regionalrat von Samaria.

Gideon Israel, Präsident des Jerusalem Washington Center und Sonderberater der NACL, sagte gegenüber JNS, das Geschehen in Judäa und Samaria sei in Wirklichkeit ein Kampf um die westliche Zivilisation.

Es gehe nicht nur um den israelisch-arabischen Konflikt, sondern um einen Kampf zwischen jenen, die sich zu jüdisch-christlichen Werten bekennen, und jenen, die jüdische Geschichte auslöschen wollten, sagte er.

Der Begriff „Westjordanland“ habe eine negative Konnotation, erklärte er. Wenn er jedoch Besucher – Juden wie Christen – auf Führungen begleite und die Bezeichnung „Judäa und Samaria“ verwende, verstünden sie die Bedeutung des Gebiets sehr viel besser, das er als „spirituelles Kraftzentrum“ bezeichnete.

„Das ist eine Nullsummen-Entweder-oder-Situation“, sagte Israel gegenüber JNS. „Deshalb ist die Terminologie zur Beschreibung des Landes von entscheidender Bedeutung. Von Judäa und Samaria zu sprechen, hat eine grundlegend andere Bedeutung als es Westjordanland zu nennen.“

Er fügte hinzu, „die Bereitschaft der Abgeordneten der Bundesstaaten, diese Gesetzentwürfe voranzubringen, nachdem sie hierhergekommen sind und die Realität gesehen haben, zeigt: Sie wollen das tun, weil es ihrer eigenen Geschichte nahe ist.“

So wie der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg und andere Schlüsselereignisse grundlegend für die Geschichte der Vereinigten Staaten seien, so seien auch die biblischen Ereignisse – von denen die meisten in Judäa und Samaria stattfanden – zentral für die Geschichte Israels, sagte er.

Yossi Dagan, Vorsitzender des Regionalrats von Samaria, spricht auf der Konferenz „Die Zukunft von Judäa und Samaria“ in Jerusalem, 29. Oktober 2025. Foto: Matt Kaminsky/JNS.

Israel zeigte JNS ein aktuelles, achtseitiges gesetzgeberisches Positionspapier des Council on American-Islamic Relations (CAIR), in dem die Vorantreibung von Gesetzen auf bundesstaatlicher und föderaler Ebene zur Änderung der Terminologie verurteilt wird.

Die Tatsache, dass die vorgeschlagene Gesetzgebung bei CAIR – das er als einen Ableger der Muslimbruderschaft bezeichnete – für Unruhe gesorgt habe, zeige ihre Wirksamkeit, sagte er.

Yigal Dilmoni, Geschäftsführer und Mitgründer der Organisation American Friends of Judea and Samaria (AFJS), erklärte gegenüber JNS, seine Gruppe habe umfangreiche Bildungsseminare und Aufklärungskampagnen für gewählte Amtsträger in den Vereinigten Staaten durchgeführt, um sachliche Informationen über die Realität in Judäa und Samaria zu vermitteln.

Seit dem Angriff auf Südisrael am 7. Oktober 2023 seien mehr jüdische und christliche Unterstützer Israels sich bewusst, dass die Palästinensische Autonomiebehörde und die Hamas aktiv versuchten, die biblische und historische Wahrheit über das Land Israel auszulöschen, sagte er.

„Diese Bemühungen werden weithin als Teil eines umfassenderen Versuchs von Progressiven gesehen, traditionellen Glauben, historische Kontinuität und konservative Werte zu untergraben“, fügte er hinzu.

„Die Entscheidung von Staatsführungen, den historisch korrekten Begriff ‚Judäa und Samaria‘ zu übernehmen statt des politisch aufgeladenen und irreführenden Begriffs ‚Westjordanland‘, wird als Bekräftigung biblischer Wahrheit und historischer Integrität verstanden“, sagte Dilmoni.

Diese legislativen Initiativen sendeten zudem eine starke Botschaft an jüngere Generationen über die wahren historischen Wurzeln der Region, fügte er hinzu.

Jüdische Hirten treiben ihre Schafe nahe eines Außenpostens in Judäa und Samaria, 29. Juni 2025. Foto: Chaim Goldberg/Flash90.

Auf bundesstaatlicher Ebene brachte die Abgeordnete Claudia Tenney (R-New York) am 29. Februar 2024 den Gesetzentwurf „Recognizing Judea and Samaria Act“ ein. Das Gesetz würde vorschreiben, dass in allen offiziellen US-Dokumenten und Materialien von „Judäa und Samaria“ und nicht vom „Westjordanland“ die Rede ist.

Im Dezember desselben Jahres brachte Senator Tom Cotton (R-Arkansas) eine entsprechende Gesetzesinitiative im Senat ein.

Beide Politiker brachten ihre Gesetzentwürfe 2025 in den jeweiligen Kammern erneut ein.

Siehe dazu: Gesetzentwurf: „Judäa und Samaria“ statt „Westjordanland“

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “„Judäa und Samaria“: Der Vorstoß zur Umbenennung des biblischen Kernlands Israels”

  1. j-glaesser sagt:

    UN General Assembly Resolution 181
    (Partition Plan)
    November 29, 1947

    A. THE ARAB STATE
    The area of the Arab State in Western Galilee is bounded on the west by the Mediterranean and on
    the north by the frontier of the Lebanon from Ras en Naqura to a point north of Saliha. …
    It then runs westwards along the southern side of the Safad-Acre road to the
    Galilee-Haifa District boundary, from which point it follows that boundary to the sea.

    The boundary of the hill country of Samaria and Judea starts on the Jordan River at the Wadi Malih
    south-east of Beisan and runs due west to meet the Beisan-Jericho road and then follows the
    western side of that road in a north-westerly direction to the junction of the boundaries of the SubDistricts of Beisan, Nablus, and Jenin. ….

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