MitgliederJona, wo willst du hin?

Rund um Israel tobt Krieg und Tod, so dass Millionen Menschen auf der Flucht sind, was Europa in Gefahr bringt.

von Ludwig Schneider |
„Ludwig Schneider 1970 in Ninive“ Foto: Israel Heute

Als ich die Fernsehnachrichten sehen wollte, drückte ich beim Fernseher auf den falschen Knopf und bekam ihn nicht wieder an. Ich bin in technischen Dingen eine totale Niete, was mich verrückt macht.

Da fiel mir Jona ein, der unterm Rizinusstrauch saß und grollte, weil sein Rizinus verdorrt war und ihm keinen Schatten mehr gab. Das schmerzte Jona mehr als Ninives angedrohter Untergang. Und mich ärgerte mein Fernseher mehr als der Krieg und das Flüchtlingselend.

„Jona“ heißt übersetzt „Taube“. Die Tauben in Israel sind braun und von graziler Eleganz. Die Jona Episode hat sich so um 780 v. Chr. zugetragen. Das belegen u.a. die historischen Angaben zu 2.Könige 14,25.

In nur vier kurzen Kapiteln offenbart das Buch Jona die Liebe Gottes zu allen Menschen, d.h. zu Juden und Nichtjuden. Dies vertraute Gott ausgerechnet einem orthodoxen Juden an, der lieber bis ans Ende der Welt fliehen wollte, als Nichtjuden, den Goyim, die Frohe Botschaft zu bringen. Dabei hat Gott schon von Anbeginn an beschlossen, dass alle Welt gerettet werden soll.

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