Israel

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MitgliederWie weit ist weit genug?

Die israelische Regierung erarbeitet derzeit ein „Kultur- und Kunstgesetz“, das von der umstrittenen Ministerin für Kultur und Sport, Miri Regev, initiiert worden ist.

Miri Regev
Foto: Miriam Alster/Flash90

Fast von Anfang ihrer Amtszeit an hat Regev mit ihrem Ziel, „die Prioritäten der kulturellen Welt in Israel neu zu definieren“, für Unruhe in der Kunstszene gesorgt. Regev, eine Kämpfernatur, traf einen Nerv der israelischen Gesellschaft, die seit Jahrzehnten Theater, Kino, Musik und andere Kunstformen im aschkenasischwestlichen Stil genoss.

Regev hat zugegeben, nie Tschechow oder unseren nationalen Dichter Haiym Nahman Bialik gelesen zu haben. Sie will nichtsdestotrotz die Hegemonie der aschkenasischen, liberalen Kultur beenden und Kultur fördern, die Juden aus arabischen Ländern mitgebracht haben. Dies sind Menschen, die lieber der ägyptischen Sängerin Umm Kulthum zuhören als Bob Dylan; die Dramen Tschechows sind für sie so seltsam wie Kabuki für einen Italiener. Um ihr Ziel zu erreichen, hat Regev die Förderpolitik geändert, so dass mehr Geld für die vernachlässigte israelische Peripherie verwendet werden kann.

Ihre größte Veränderung trifft jedoch Künstler, die mit staatlichen Mitteln Israel diffamieren. Wie sie mit der Wahl der Jerusalemer Cinematheque von „Beyond the Fear“, einem Dokumentarfilm über die Frau von Rabins...

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Patrick Callahan

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