Israelische Verbindung zur Geiselnahme in der Synagoge in Texas

Bevor er erschossen wird, nimmt ein muslimischer Mann Juden als Geiseln und fordert die Freilassung eines israelfeindlichen Dschihadisten

| Themen: Antisemitismus
Pakistaner protestieren im Namen von Aafia Siddiqui, einer mutmaßlichen Al-Qaida-Aktivistin, die Israel und zionistische Juden für ihre Inhaftierung verantwortlich macht. Der Geiselnehmer der Synagoge in Texas wollte ihre Freilassung erreichen.  Foto: EPA-EFE/NADEEM

Es wurde von den Mainstream-Medien kaum berichtet, aber die Geiselnahme in einer Synagoge in Colleyville, Texas, am Samstag scheint viel mit dem Konflikt zwischen dem Islam und Israel zu tun zu haben.

FBI-Beamte gaben eine Erklärung ab, in der sie betonten, die Geiselnahme habe wenig mit der jüdischen Gemeinde zu tun. Die vage Formulierung deutete darauf hin, dass die Synagoge lediglich ein günstiges Ziel darstellte. Doch einige wichtige Details, die nach und nach ans Licht kamen, ließen das Gegenteil

  1. Der Geiselnehmer war höchstwahrscheinlich Muslim. (Das FBI weigerte sich zunächst, seine Identität preiszugeben, aber texanische Beamte ließen durchsickern, der Geiselnehmer hätte gesagt, in den muslimischen Himmel zu kommen.)
  2. Während der Verhandlungen mit den Behörden forderte er die Freilassung der muslimischen Terroristin Aafia Siddiqui und nannte sie seine “Schwester”, obwohl sie biologisch nicht verwandt sind.
  3. Siddiqui ist eine pakistanische Staatsangehörige, die 2008 wegen eines Angriffs auf Vernehmungsbeamte des US-Militärs inhaftiert wurde. Sie wurde wegen mutmaßlicher Verbindungen zu Al-Qaida verhört.
  4. Siddiqui wird in einem Gefängnis nur ca. 24 Kilometer von Colleyville, Texas, entfernt festgehalten.
  5. Während ihres Prozesses im Jahr 2010 machte Siddiqui sehr deutlich, dass sie extrem israelfeindlich und ihr oberstes Ziel der Untergang des jüdischen Staates ist. Wie alle guten modernen Antisemiten glaubt sie, dass Israel und eine globale zionistische Kabale Amerika und andere westliche Regierungen kontrollieren.

Obwohl sie eine hochgebildete Neurowissenschaftlerin ist, spuckte Siddiqui während ihres Prozesses das typische ignorante antisemitische Gift aus. So verlangte sie beispielsweise, in der Jury sollten keine Juden sitzen, die “einen zionistischen oder israelischen Hintergrund haben“. Dann äußerte sie die Befürchtung, dass jeder im Saal entweder ein Zionist oder ein israelischer Jude sei, bis ein “Gentest” vorliege.

Nach ihrer Verurteilung erklärte Siddiqui: “Dies ist ein Urteil, das aus Israel und nicht aus Amerika kommt. Dorthin gehört die Wut.”

Ihre Anwälte versuchten damals, Siddiqui als psychisch krank darzustellen, ein Argument, das sie vehement zurückwies. Wenn Aafia Siddiqui tatsächlich geisteskrank ist, weil sie solche Ansichten vertritt, dann ist der halbe muslimische Nahe Osten geisteskrank.

Die Geiselnahme vom Samstag stand offensichtlich im Dienste von Siddiqui und all dem, wofür sie steht.

Glauben Sie immer noch, dass Juden nicht speziell und gezielt ins Visier genommen wurden?

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