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Israelische Armee tötet sieben Terroristen auf den syrischen Golanhöhen

Ein Kampfflugzeug der israelischen Luftwaffe hat in der vergangenen Nacht eine Gruppe von bewaffneten ISIS-Terroristen im südlichen Teil der syrischen Golanhöhen angegriffen.

Ein Kampfflugzeug der israelischen Luftwaffe hat in der vergangenen Nacht eine Gruppe von bewaffneten ISIS-Terroristen im südlichen Teil der syrischen Golanhöhen angegriffen. Sieben Terroristen sollen bei dem Angriff ums Leben gekommen sein. Dadurch soll ein „schwerwiegender Vorfall“ verhindert worden sein, berichtete heute der israelische Rundfunk. Die ISIS-Terroristen kämpfen in dieser Region noch immer gegen das Regime von Assad.

Der nächtliche Luftangriff wurde mittlerweile von der israelischen Armee bestätigt. Ein Sprecher der Armee erklärte, man habe mehrere bewaffnete Terroristen auf den südlichen Golanhöhen ins Visier genommen. Nach dem Angriff sollen in der Umgebung Sprengstoffgürtel, Granaten und mehrere Gewehre gefunden worden sein. Wie diese gefunden worden, wurde nicht gesagt.

Die gefundenen Waffen der Terroristen (Foto: IDF)

Es wird angenommen, dass es sich bei der Gruppe um die Terroristen handelt, die in der letzten Woche Raketen in Richtung Israel abgeschossen hatten, die in den See Genezareth gefallen waren.

Verteidigungsminister Avigdor Lieberman erklärte heute früh, dass Israel das Regime von Assad für alle Vorfälle auf der syrischen Seite der Grenze ansehe. „Was uns betrifft, ist die Situation wieder so, wie sie vor Beginn des Bürgerkriegs gewesen war, das heisst, es gibt eine Adresse, es gibt Verantwortung und es gibt eine zentrale Regierung“, sagte er.

Weiter erklärte Lieberman: „Wir mischen uns nicht in die inneren Angelegenheiten Syriens ein, solange drei Richtlinien beachtet werden, die für uns wichtig sind: Die Befolgung des Truppentrennungs-Abkommens von 1974, Syrien darf nicht als vorderster Stützpunkt des Iran dienen, von wo aus Israel bekämpft werden kann und drittens darf Syrien nicht zu einem Hausübergabepunkt für den Waffenschmuggel an die Hisbollah im Libanon werden.“

„Solange diese Richtlinien beachtet werden, haben wir keinen Grund, in Syrien aktiv zu sein oder uns einzumischen. Wenn diese Linien nicht eingehalten werden, werden wir nach den israelischen Sicherheitsinteressen handeln.“

Bild: Der Grenzzaun zwischen Israel und Syrien von der israelischen Seite aus gesehen (Foto: Hadas parush/Flash90)

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Patrick Callahan

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