Israel Heute Morgen

Das Wochenende ist ist irgendwie sehr schnell vergangen. Ich sitze schon wieder in meinem gut klimatisierten Büro, eine neue Woche beginnt. Ein paar Worte über ein Wochenende zuhause, öffentliche Strände, die für private Zwecke missbraucht werden, die Themen von heute und natürlich das Wetter für heute in Israel.

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Guten Morgen liebe Leser!

Das Wochenende ist ist irgendwie sehr schnell vergangen. Ich sitze schon wieder in meinem gut klimatisierten Büro, eine neue Woche beginnt. Wir haben das Wochenende zuhause verbracht. Diese zwei Tage, wo die ganze Familie zusammen ist und wo man sich nicht mit den Problemen das Alltags beschäftigen muss, haben sehr gut getan. Da es auch nicht mehr so heiß war, haben wir auch viel Zeit in unserem Garten verbracht, wo wir dann über vieles reden, was uns momentan beschäftigt. Diese Gespräche in der Familie sind etwas ganz wichtiges. Oft denke ich mir, was soll man bei einem derart schönen Blick, den wir von unserem Garten aus haben, weit wegfahren. Wir haben einen Park mit Palmen und dahinter einen Hügel, wo oft Kühe weiden, vor uns. Als mein Sohn einmal mit Freunden in den Golanhöhen war und uns von dort aus ein Naturfoto mit weidenden Kühen schickte, sendete ich ihm ein fast authentisches Foto zurück mit den Kühen auf dem grünen Hügel vor unserem Haus. Sich zuhause wohl zu fühlen, ist sehr wichtig. Das soll aber nicht heißen, dass wir nicht gerne auch mal wegfahren. Jetzt, wo die Quallen von den Stränden verschwunden sind, kann man auch wieder sorgenfrei an den Strand gehen. Diese Woche soll es aber wieder sehr heiß werden.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Heiter mit einem Anstieg der Temperaturen, überdurchschnittlich heiß im Landesinneren und in den Bergen, schwül an der Küste. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 33 Grad, Tel Aviv 32 Grad, Haifa 31 Grad, Tiberias am See Genezareth 39 Grad, am Toten Meer 40 Grad, Eilat am Roten Meer 41 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist am Wochenende um zwei Zentimeter gesunken und liegt jetzt bei -213.39 m unter dem Meeresspiegel.

Eine große Qualle in Ashdod, nur eine von hunderttausenden, die uns den Badespaß verdorben hatten.

Die Quallen, die in den letzten zwei Wochen die Strände beherrscht hatten, sind jetzt also verschwunden. Das habe ich heute früh in der Zeitung gelesen. Dort las ich dann aber über ein weiteres Problem, das es an vielen öffentliche Stränden Israels gibt. Ich habe bewusst „öffentlich“ geschrieben, um zu unterstreichen, dass diese Strände für alle zugänglich sein müssen. Die Strände gehören der Öffentlichkeit. Doch immer wieder denken einige da anders und benutzen große Teile der Strände für private Veranstaltungen. Dort werden dann zum Beispiel Betriebsausflüge organisiert, wo die eigens dafür auf dem Strand aufgebauten „Attraktionen“, wie Massage-Ecken, Sitzecken mit Sonnenschirmen oder aufblasbare Spielplätze nur von den Betriebsmitgliedern und deren Kinder benutzt werden dürfen. Sehr zu Enttäuschung der anderen Kinder, die mit ihren Eltern zum Strand gekommen waren. Das ereignete sich an diesem Wochenende am Strand Michmoret, wie ich in der Zeitung Jediot Achronot las.Teile des Strandes werden einfach für diese privaten Veranstaltungen abgesperrt. An einem Strand in Ashkelon sind sogar Hochzeiten veranstaltet worden. An einem öffentlichen Strand. Obwohl dies verboten ist, arbeiten die Veranstalter oft sogar mit den Landkreisen zusammen.

Private Veranstaltungen am Strand „Dor“ südlich von Haifa. Die israelische Grundstücksbehörde verlangt von den Betreibern, den Strand zu räumen.

Das Geld spielt hier wieder die entscheidende Rolle, Geld blendet. Vielleicht helfen Zeitungsartikel wie diese, gegen diesen Missbrauch der Strände vorzugehen. Der Strand ist für uns alle da.

Und was ist heute aktuell hier bei uns? Heute früh haben die Behinderte ihre Proteste fortgesetzt und die Straße 4 blockiert, Reifen wurden angezündet. Sie fordern, wie schon berichtet, eine Erhöhung ihrer monatlichen Unterstützung, sie soll dem Mindestgehalt angeglichen werden. Die von Ministerpräsident Netanjahu angekündigte stufenweise Erhöhung der Zahlung auf 4000 Shekel wird abgelehnt, man verlangt eine sofortige Erhöhung. Die vorgeschlagene Lösung würde nur 20 % der Behinderten helfen. Auch der Streit um die Abteilung für krebskranke Kinder ist noch nicht beigelegt, allerdings scheint das Gesundheitsministerium bereit zu sein, den Forderungen der Ärzte und der Eltern der Kinder entgegenzukommen und einigen Ärzten die Beschäftigung am Shaarei Zedek Krankenhaus vorerst zu ermöglichen. Dieser Streit auf dem arücken der Kinder sollte endlich beendet werden. Und dann haben wir natürlich die lächerliche Entscheidung der UNESCO, Hebron und die Machpela-Höhle, wo die Gräber der Urväter liegen, als palästinensisches Welterbe anzusehen. Darüber später in unseren Nachrichten.

Und nun wünsche ich Ihnen einen angenehmen und friedlichen Sonntag, machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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