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Israel Heute Morgen

Von mir aus könnte das Wetter so bleiben, wie es momentan ist. Frische Luft am Morgen und angenehme nicht zu warme Temperaturen am Tag. Ein paar Worte über den Munitionshügel in Jerusalem, die Bedeutung des Erhalts des ersten israelischen Personalausweises, Vorbereitungen auf eine goldene Ausgabe von „Israel Heute“ und natürlich das Wetter für heute in Israel.

Guten Morgen liebe Leser!
Von mir aus könnte das Wetter so bleiben, wie es momentan ist. Frische Luft am Morgen und angenehme nicht zu warme Temperaturen am Tag. Gegen Mittag werden heute Höchsttemperaturen von um die 23 Grad erwartet. So würde ich mir den Sommer wünschen, aber das ist natürlich vollkommen unrealistisch. Schon morgen soll es deutlich wärmer werden. Leider hat der Wasserpegel des See Genezareth seine Richtung geändert, er sinkt jetzt wieder.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Heiter mit einem deutlichen Anstieg der Temperaturen. Gegen Mittag starke nördliche Winde an der Küste. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 23 Grad, Tel Aviv 23 Grad, Haifa 23 Grad, Tiberias am See Genezareth 30 Grad, am Toten Meer 29 Grad, Eilat am Roten Meer 29 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen halben Zentimeter gesunken und liegt jetzt bei -212.945 m unter dem Meeresspiegel.

Heute ist für unseren Sohn und seinem ganzen Jahrgang ein besonderer Tag. Dieser Tag wird mit einem Ausflug zum Munitionshügel in Jerusalem begonnen. Der Platz, an dem vor 50 Jahren ein erbitterter Kampf zwischen israelischen und jordanischen Soldaten stattgefunden hatte. Dieser Hügel war ein jordanischer Außenposten und lag auf der strategisch wichtigen Strecke zwischen dem Westen der Stadt und der israelischen Enklave auf dem Skopusberg im Osten. Nach einem mehrere Stunden andauernden Kampf gingen die israelischen Soldaten als Sieger hervor, jedoch mussten sie dafür einen hohen Preis zahlen. 37 israelische Soldaten kamen bei dem Kampf ums Leben . Heute befindet sich auf dem Hügel eine Gedenkstätte für alle im Sechstagekrieg ums Leben gekommenen Soldaten. Die Bunker und Schutzgräben von damals sind erhalten. Dieser Ort dient auch als Rekrutierungsstelle für die neuen Soldaten, wir haben vor 4 Jahren unseren Sohn dort in die Hände der Armee übergeben, ein sehr emotioneller Augenblick, in zweieinhalb Monaten wird dort unsere Tochter ihren Armeedienst beginnen.

Bild: Munitionshügel, Jerusalem (Foto: Nati Shohat/Flash90)

Doch zurück zu unserem Sohn. Er wird also heute dort zusammen mit seinen Schulfreunden einen Rundgang machen, er wird über den Kampf zur Befreiung, zur Wiedervereinigung Jerusalems lernen. Danach werden die Schüler wieder zurück zu ihrer Schule fahren. Und dann am Abend werden auch wir Eltern in die Schule kommen, um an der Feier zum Erhalt des Personalausweises teilzunehmen. Ja, so etwas wird bei uns in den Schulen gefeiert. Die Kinder haben das 16. Lebensjahr vollendet und bekommen nun ihren Personalausweis, ein Schritt auf dem Weg ins Erwachsenwerden. Bei dieser Feier gibt es oft Gespräche mit den Schülern und deren Eltern, man fragt, was es für uns bedeutet, ein Bürger zu sein, ein Bürger dieses Landes, des Staates Israel. Ich erinnere noch die Feier in der Klasse meiner Tochter vor 2 Jahren. Dort erzählte ich, wie aufgeregt ich damals gewesen war, als ich, nach meiner Einwanderung, meinen ersten Personalausweis bekam. Es war für mich wie eine Urkunde dafür, dass ich nun ein Teil dieses Landes bin. Ein Bürger hat auch viel Verantwortung und Pflichten. Auch darüber wird heute Abend sicher gesprochen werden. Daher ist der Moment, wo man den Personalausweis überreicht bekommt, ein ganz besonderes Ereignis.

Die ganze Woche ist eine besondere Woche. Gestern gedachten wir der Opfer des Holocausts, am Sonntagabend beginnt der Gedenktag an die gefallenen Soldaten und den Opfern des Terrors und einen Tag später, am Montagabend werden dann die Feiern zum 69. Unabhängigkeitstages des Staates Israel beginnen. Darüber werde ich in den nächsten Tagen noch etwas schreiben.

Bei uns in der Redaktion arbeiten wir schon mit voller Kraft an der nächsten Ausgabe von „Israel Heute“. Wie ich Ihnen ja schon geschrieben habe, wird die eine ganz besondere Ausgabe, ganz im Zeichen der Stadt Jerusalem und Feiern zum 50. Jahrestag der Wiedervereinigung. Freuen Sie sich auf eine goldene Jerusalem-Ausgabe. Und begehen wir am 24. Mai den Jerusalem-Tag. Auch diese Tag wird für uns ein ganz besonderer Tag werden, denn wir planen einen etwa zweistündigen Live-Stream aus unserer Redaktion und von des Straßen Jerusalems. Dazu würden wir auch gerne ein paar unserer Leser begrüßen. Auf unserer Facebookseite habe ich Sie schon darum gebeten, sich bei uns zu melden, sollten Sie sich im Mai in Jerusalem aufhalten. Wir würden Sie dann gerne zu einem kurzen Gespräch in unsere Redaktion einladen.

Und jetzt wünsche ich Ihnen einen angenehmen und ruhigen Dienstag, machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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Patrick Callahan

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