Israel Heute Morgen

So langsam merkt man auch hier bei uns, dass der Sommer bald zuende sein wird. Als ich heute früh in mein Auto stieg, waren die Fensterscheiben mit Wassertropfen bedeckt und man spürte die Feuchtigkeit in der recht kühlen Luft. Ein paar Worte über die Wasserversorgung, die einseitige Berichterstattung ausländischer Korrespondenten und das Wetter für heute in Israel.

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Guten Morgen liebe Leser!

So langsam merkt man auch hier bei uns, dass der Sommer bald zuende sein wird. Als ich heute früh in mein Auto stieg, waren die Fensterscheiben mit Wassertropfen bedeckt und man spürte die Feuchtigkeit in der recht kühlen Luft. Auf meiner Fahrt nach Jerusalem waren am Himmel noch so richtig schöne graue Wolken. Auch jetzt ist der Himmel in Jerusalem noch bedeckt, die Temperatur liegt momentan bei 23 Grad. Also, es ist sehr angenehm hier. Auch in den nächsten Tagen sollen die Temperaturen etwas sinken.

Hier erst einmal das Wetter für heute in Israel:

Teilweise bewölkt mit leichtem Temperaturrückgang. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 29 Grad, Tel Aviv 30 Grad, Haifa 29 Grad, Tiberias am See Genezareth 38 Grad, am Toten Meer 38 Grad, Eilat am Roten Meer 40 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth liegt derzeit bei -213,145 m unter dem Meeresspiegel, Tendenz sinkend.

Auch in den nächsten Tagen soll es etwas kühler werden und für Mittwoch hat man uns sogar ein paar Regentropfen an der Küste und im Norden versprochen. Wie Sie im Wetterbericht sehen können, hat sich auch der Wasserpegel des Genezareth Sees nicht verändert. Wegen des niedrigen Wasserpegels hat die israelische Wasserbehörde die Nutzung des Wassers aus dem Genezareth See auf ein Minimum begrenzt. Zum Glück haben wir heutzutage Meerwasserentsalzungsanlagen, die die Wasserversorgung Israels gewährleisten. In meiner Stadt Modiin kommt unser Trinkwasser schon seit drei Jahren nur noch aus den Meerwasserentsalzungsanlagen.

Gestern gab es in der ARD in den Tagesthemen einen Bericht über die Wasserversorgung der Araber im sogenannten Westjordanland. Im Bericht wird Israel beschuldigt, den arabischen Bewohnern das Leitungswasser abzustellen, während in den Wasserhähnen der jüdischen Siedlungen das Wasser weiter fließe.

Hier der Bericht aus den Tagesthemen:

Was mich an dem Bericht gestört hat, ist seine Einseitigkeit. Es wurden nur arabische Familien gezeigt, es wurde gezeigt, dass aus dem Wasserhahn kein Wasser fließt. Wäre es nicht angebracht gewesen, sich auch an die israelische Seite zu wenden, deren Standpunkt zu hören? Wie kann sich der deutsche Zuschauer ein korrektes Bild der Situation machen, wenn ihm nicht die Möglichkeit gegeben wird, beide Seiten des Konfliktes zu sehen?

Ich persönlich bin kein Wasserexperte, aber wenn man sich ein wenig mit dem Thema beschäftigt, bekommt man schnell ein anderes Bild der Situation. In den Osloer Verträgen wurde die Wasserversorgung bis ins Detail geregelt und soweit ich weiß, stellt Israel der Palästinensischen Autonomiebehörde sogar mehr Wasser zur Verfügung als es dem Abkommen nach müsste. Obwohl die Palästinensische Autonomiebehörde dem Abkommen nach Kläranlagen für das benutzte Wasser hätte bauen müssen, ist dies bis heute nicht geschehen. Auch befinden sich viele alte Wasserrohre in den arabischen Dörfern in einem sehr schlechten Zustand. Die israelische Botschaft in Deutschland hatte vor 2 Jahren eine Stellungnahme zur Wasserfrage veröffentlicht. Vielleicht können Sie sich nach Lesen des Berichts ein besseres Bild der Lage machen. Zum Bericht der israelischen Botschaft klicken Sie bitte hier.

Leider sind solch einseitige Berichterstattungen wie die von gestern kein Einzelfall. Mich stört das sehr. So hoffe ich, dass ich und meine Kollegen hier in der Redaktion von Israel Heute einen kleinen Beitrag dazu leisten, das einseitige Bild, dass der Leser im Ausland von der Lage in Israel bekommt, etwas zu korrigieren und auszugleichen.

Und jetzt wünsche ich Ihnen einen angenehmen Montag, machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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