Israel Heute Morgen

Ich habe mir noch keinen neuen Regenschirm besorgt, mir aber heute einen meiner wärmsten Pullover angezogen, denn es soll sehr kalt werden. Eine Frage und Antwort-Stunde in der Knesset, die anhaltende Euphorie über US-Präsident Donald Trump, 15000 Likes auf unserer Facebookseite und natürlich das Wetter für heute in Israel.

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Guten Morgen liebe Leser!
Ich habe mir noch keinen neuen Regenschirm besorgt, mir aber heute einen meiner wärmsten Pullover angezogen. Denn nicht nur der Regen kommt wieder zurück, es soll auch sehr kalt werden. Der Regen soll diesmal im Süden beginnen, danach im Norden und gegen Abend soll es dann so richtig losgehen mit Regen, Sturm und Gewitter. Man hat uns ein sehr kaltes Wochenende versprochen, so kalt, dass es am Sonntag sogar zu Nachtfrost kommen kann.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Bewölkt. Deutlicher Temperaturanstieg. Am Vormittag vereinzelte Regenschauer im Süden des Landes möglich, gegen Mittag Regenschauer im Norden. Am Abend wird sich der Regen auf das gesamte Land verteilen und von starken Winden und vereinzelten Gewitter begleitet werden. Auf dem Hermon-Berg wird es schneien. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 13 Grad, Tel Aviv 18 Grad, Haifa 16 Grad, Tiberias am See Genezareth 18 Grad , am Toten Meer 22 Grad, Eilat am Roten Meer 23 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth liegt unverändert bei -213.445 m unter dem Meeresspiegel.

Wie Sie sehen, werden wir ein interessantes Wochenende bekommen. Eigentlich mag ich dieses winterliche und stürmische Wetter, wenn ich zuhause bin. Es ist eine besondere Atmosphäre, wenn man mit der Familie zusammen im Wohnzimmer sitzt, während es draußen regnet und der Sturm heult begleitet von einigen Blitzen und Donnern. Ob es wirklich so extrem werden wird?

Ausser dem bevorstehenden stürmischen Winterwochenende stehen bei uns weiter Netanjahu und der neue US-Präsident Donald Trump im Mittelpunkt der Medien. Netanjahu musste gestern in der Knesset Frage und Antwort stehen. Regelmäßig dürfen die Knesset-Abgeordneten in einer dafür vorgesehenen Sitzung den Ministern und dem Ministerpräsidenten Fragen stellen. Dabei dürfen ausschließlich Fragen gestellt werden, die sich mit der Politik der Regierung beschäftigen. Fragen bezüglich des Privatlebens der Befragten oder Fragen, die die Privatssphäre verletzen, dürfen nicht gestellt werden. So hatte der Knesset-Vorsitzende Yuli Edellstein jede Frage bezüglich der aktuellen Affären um Ministerpräsident Netanjahu, die Geschenke und das Gespräch mit dem Zeitungsherausgeber (Sie kennen die Geschichten sicher schon genüge), abgewimmelt, sehr zum Trotz der Abgeordneten, die von Netanjahu gerne mehr erfahren wollten. So wurde er zum Beispiel gefragt, ob er vom Amt des Ministerpräsidenten zurücktreten werde, sollte die Staatsanwaltschaft sich entschließen, ihn wegen der Affären anzuklagen. Auf einige Fragen antwortete Netanjahu dann doch. So fragte er die anwesenden Abgeordneten, ob sie tatsächlich glaubten, dass er (Netanjahu) der erste Politiker sei, der sich mit Verlegern und anderen reichen Menschen aus dem Bereich der Medion getroffen hätte. Bevor man ihn (Netanjahu) verhöre, sollte man zuerst alle 43 Abgeordneten verhören, die dem sogenannten „Israel Hayom-Gesetz“ damals zugestimmt hätten und von der Presse mit Streicheleinheiten verwöhnt wurden. Bezüglich seines Freundes Milchan, von dem er teure Zigarren und Champagner bekam, sagte er, dass sie schon seit mehr als 20 Jahren gute Freunde seien, ihre Frauen gute Freunde seien, die ganze Familie eng befreundet sei. Um es kurz zu machen, es war nicht langweilig gestern in der Knesset.

Donald Trump beendet bald seine erste Woche als Präsident der Vereinigten Staaten. Hier bei uns ist man noch immer euphorisch und begeistert. Gestern wurde veröffentlicht, dass Trump eine erneute Überprüfung der Hilfsgelder an die Palästinenser angeordnet hatte, nachdem sein Vorgänger Obama in einer Blitzaktion nur wenige Stunden vor seinem Abschied aus dem Weißen Haus die Überweisung der Summe angeordnet hatte. Bei uns ist man sich sicher, dass Trump ein wahrer Freund Israels ist. Die Zukunft wird zeigen , ob es tatsächlich so ist.

Kennen Sie eigentlich unsere Facebookseite? Gestern haben wir das 15000. Like erhalten, was uns sehr gefreut hat. Die Facebookseite ermöglicht Ihnen, mehr mit uns in Kontakt zu sein. Wenn Sie Fragen haben, können Sie uns dort über den Messenger erreichen. Heute habe ich dort ein besonderes Angebot für alle Freunde der Facebookseite veröffentlicht, schauen Sie doch einfach mal rein.

Es ist schon wieder Donnerstag, liebe Leser. Ich hoffe, dass das Wetter mir keinen Strich durch die Rechnung machen wird, so dass wir wieder gemeinsam spazieren gehen können.

Den Spaziergang durch die Strassen Jerusalems können Sie dann so gegen Abend auf der vorher schon erwähnten Facebookseite und auf dem eigens dafür eingerichteten YouTube-Kanal sehen.

Und jetzt wünsche ich Ihnen einen angenehmen Donnerstag, das Wochenende ist fast schon da. Machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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