Israel Heute Morgen

Ich hoffe, sie hatten einen guten Start in den neuen Tag. Auf dem heutigen Foto sehen Sie den Blick, den ich aus meinem Büro habe, aus einem etwas anderen Blickwinkel. Auch heute biete ich Ihnen die digitale Version der Sommerausgabe unseres Israel Heute Magazins zum Kennenlernen an. Und: Meine Gedanken zum Vorfall mit dem Fahrrad eines kleinen Mädchens in Hebron und natürlich das Wetter für heute in Israel.

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Guten Morgen liebe Leser!

Ich hoffe, sie hatten einen guten Start in den neuen Tag. Auf dem heutigen Foto sehen Sie den Blick, den ich aus meinem Büro habe, aus einem etwas anderen Blickwinkel. Wie Sie sehen, ist es wieder sonnig, wie soll es auch anders sein. Aber man hat uns einen leichten Temperaturrückgang versprochen. Statt 34 Grad werden heute hier in Jerusalem „nur“ 32 Grad erwartet.

Hier das Wetter für heute in Israel:

Leichter Temperaturrückgang, aber immer noch sehr warm, an der Küste schwül. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 32 Grad, Tel Aviv 30 Grad, Haifa 30 Grad, Tiberias am See Genezareth 39 Grad, am Toten Meer 41 Grad, Eilat am Roten Meer 42 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth liegt derzeit bei -213,07 m unter dem Meeresspiegel, Tendenz sinkend.

In meinem Bericht von gestern hatte ich Ihnen angeboten, unser gedrucktes Israel Heute Magazin kennenzulernen. Einige von Ihnen haben von meinem Angebot gebraucht gemacht und können jetzt die Sommerausgabe von Israel Heute auf ihrem PC, Smartphone oder Tablet lesen. Wenn Sie auch gerne die digitale Version unserer August-September Ausgabe bekommen möchten, dann geht das so:

Bitte senden Sie mir eine Email an [email protected] mit dem Kennwort „Sommerangebot“ und sie bekommen von mir dann die digitale Version der aktuellen Sommer-Ausgabe des Magazins (Aug./-Sept. 2016). So einfach ist das.

Sie dürfen das Magazin dann auch gerne an ihre Freunde und Bekannte verteilen.

Als ich heute früh mit dem Auto nach Jerusalem zur Arbeit fuhr, wurde im Radio von dem Vorfall in Hebron berichtet, wo ein Polizist des israelischen Grenzschutzes das Fahrrad eines 8-jährigen arabischen Mädchens in die Büsche warf. Das Mädchen war mit einer Freundin auf einer Straße gefahren, die ausschließlich für die jüdischen Bewohner Hebrons bestimmt ist. Auf einem im Internet veröffentlichten Video ist zu sehen, wie der Grenzschutzpolizist das Fahrrad mit seinem Fuß festhält, als dann ein weiterer Polizist kam, rannte das Mädchen weinend weg und der Polizist warf das Fahrrad in die Büsche. Aufgenommen wurde das Video von einem Mitglied der israelischen B’Tselem Organisation, die sich für die Bewahrung der Menschenrechte in den sogenannten „Besetzten Gebieten“ einsetzt. Über die Organisation selbst spreche ich jetzt nicht. Das Video wurde schnell zur Schlagzeile und von Israel-Kritikern natürlich dankend angenommen.

Der Grenzschutzpolizist wurde von seinem Dienst suspendiert und der Vorfall zur Untersuchung an die Abteilung für interne Angelegenheiten der Polizei der Staatsanwaltschaft übergeben. Das Verhalten des Polizisten wurde vom Grenzschutz sofort verurteilt. Darüber gibt es auch nichts zu diskutieren. Das Verhalten des Polizisten war einfach, wie soll ich sagen, dumm. Man darf sich so nicht benehmen, was mag im Kopf des Polizisten vorgegangen sein, ich weiß es nicht. Leider sind es diese dummen und sinnlosen Vorfälle, die Israel in ein schlechtes Licht rücken. Was mich allerdings stört, ist die Tatsache, dass dieser Vorfall in der Welt mehr Beachtung findet als die fast täglichen Gräueltaten in Syrien und auch anderswo. Wie kann es sein, dass sich die Welt über ein weggeworfenes Fahrrad eines kleinen Mädchens mehr aufregt als über Massenmorde an Kindern in Syrien?

Jetzt wünsche ich Ihnen einen angenehmen und friedlichen Mittwoch, machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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